Mini John Cooper Works auf der Detroit Motor Show

Stärker als ein VW Golf GTI

Mini John Cooper Works - Kleinwagen - Kleinwagensportler Foto: Mini 19 Bilder

Mini toppt den Cooper S mit dem neuen John Cooper Works. Im Kleinwagensportler pumpt ein 231 PS starker 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo. Es ist der stärkste Motor der Mini-Serienmodell-Geschichte. Premiere feiert der Power-Mini auf der Detroit Motor Show.

Auf dem Papier ist der Mini John Cooper Works ein äußerst sportlicher Kleinwagen – vergleichbar mit einem Audi S1. Legt man seine Leistungswerte zugrunde, wildert der Mini John Cooper Works wie sein Ingolstädter Konkurrent sogar im Gefilde sportlicher Kompaktwagen. Mit seinen 231 PS übertrumpft der Brite beispielsweise einen VW Golf GTI Performance. Zwar nur um 1 PS – aber immerhin.

Stärkster Mini der Geschichte

Seine Kraft bezieht das stärkste Mini-Serienmodell der bisherigen Geschichte aus einem Vierzylinder-Turbo. Das Aggregat ist bekannt aus dem Mini Cooper S, wo er 192 PS leistet. Ein speziell entwickelter Turbolader, der einen erhöhten Ladedruck erzeugen soll, und spezifische Kolben lassen die Leistung jedoch weiter anschwellen.

Gegenüber seinem Vorgänger – ausgestattet mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbo – legt der neue Mini John Cooper Works um 20 PS zu. Auch das maximale Drehmoment des sportlichen Kleinwagens klettert von 260 auf 320 Nm, die er bereits ab 1.250/min erreicht und bis 4.800/min halten kann.

Ein 6-Gangschaltgetriebe transferiert die Power des Mini John Cooper Works auf die Vorderachse. Gegen Aufpreis verbaut Mini im Fronttriebler eine Sechsgangautomatik (6-Gang Steptronic Sport Getriebe). Wer trotz Automatik selbst schalten und ein bisschen auf Rennfahrer machen will, dem bietet Mini ein Multifunktionslenkrad mit Schaltpaddles an.

Mini John Cooper Works in 6,1 Sekunden auf 100

Koppelt Mini den Vierzylinder-Turbo an den Handschalter, sprintet der Mini John Cooper Works in 6,3 Sekunden auf Landstraßentempo sprinten und lässt somit seinen Vorgänger um 2 Zehntel hinter sich. Noch einen Tick flotter geht es mit dem Automatikgetriebe (6,1 Sekunden). Die Elastizitätsprüfung von 80 auf 120 km/h soll der sportlichste Mini in 5,6 Sekunden bestehen. Bei 246 Sachen ist das höchste der Mini-Gefühle erreicht. Wenn es sein muss, vernichtet eine Brembo-Sportbremsanlage die Bewegungsenergie.

Trotz der besseren Fahrwerte soll der neue Mini John Cooper Works weniger Benzin verzehren (5,7 statt 6,6 Liter). Abgespeckt hat der neue JCW nicht, zumindest aber sein Gewicht ausstattungsbereinigt gehalten.

Der Fahrer stürzt den mit einem serienmäßigen Sportfahrwerk ausgestatteten Mini John Cooper Works mit der elektromechanischen Servolenkung ins Kurvengetümmel. Mit an Bord: DSC (Dynamische Stabilitätskontrolle), DTC (Dynamische Traktionskontrolle) und ein Vorderachssperrdifferential. Für Grip sollen 17 Zoll große Leichtmetallräder sorgen. Optional steht der Mini John Cooper Works auf 18 Zöllern. Schwarze Radhauseinfassungen unterstreichen die sportliche Optik.

Heckspoiler für den Mini

Gleich mehrfach (Kühler, Seite, Kofferraumklappe) labelt Mini seinen neuen John Cooper Works, der aus LED-Scheinwerfer blickt. Die Frontschürze versieht Mini im Gegensatz zum Cooper S mit zwei zusätzlichen Lufteinlässen, welche die Luftzufuhr für die Kühler gewährleisten sollen. Die zwei neuen Lufteinlässe wurden dort platziert, wo im Cooper S die Nebelscheinwerfer sitzen.

Neu zeichneten die Mini-Designer die Seitenschweller und die Heckschürze. Diese rüstete Mini mit Flaps und einem Diffusor-Element im unteren Bereich aus. In der Mitte lugen die zwei dicken Endrohre der Sportauspuffanlage heraus. Darüber hinaus verpasst Mini seinem Sportmodell einen Heckspoiler.

Im Innenraum nehmen die Passagiere auf Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen Platz. Die Einstiegsleisten hat die britische Marke mit dem John Cooper Works-Logo versehen. Zur Serienausstattung gehören noch das Lederlenkrad, der Schalt- bzw. Gangwahlhebel im John Cooper Works-Style, die Edelstahl-Pedalerie sowie der anthrazitfarbene Dachhimmel.

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