Mini Roadster

Radikales Gokart-Feeling unter freiem Himmel

Mini Roadster Foto: Mini 52 Bilder

Mini wird seine Modellpalette weiter ausbauen und pünktlich zur Cabrio-Saison 2012 eine Roadster-Version des Kleinwagens anbieten.

Zusammen mit der Coupé-Version wurde der Mini Roadster bereits 2009 auf der IAA in Frankfurt als Conceptcar vorgestellt. Nachdem das Coupé nun seinen Einstand feierte, folgt mit dem Mini Roadster das mittlerweile sechste Modell im Programm der BMW-Marke.

Erlkönig Mini Roadster 1:43 Min.

Mini Roadster - radikale Version des Cabrios

Der Mini Roadster ist wie das Coupé als reiner Zweisitzer ausgelegt und soll als radikalere Version des Cabrios gelten. Der Verzicht auf die hinteren Plätze kommt vor allem den beiden Passagieren zu Gute und dem verhilft dem Mini zu einem 240 Liter fassenden Kofferraum. Die im Vergleich zum Mini Cabrio um 13 Grad stärker geneigte Windschutzscheibe, die nach hinten ansteigende Brüstungslinie und das flach auslaufende Heck mit klar abgesetztem Kofferraum gehören zu den wichtigsten Designmerkmalen des Mini Roadster, der zudem mehr als 20 Millimeter niedriger ist als der offene Viersitzer.

Zu den eigenständigen Merkmalen zählt auch das schwarze, manuell zu öffnende Stoffdach samt Überrollbügel aus Edelstahl. Wie das Coupé misst der Mini Roadster 3,73 Meter in der Länge, 1,68 Meter in der Breite und 1,39 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2,47 Meter.

Drei Benziner und ein Diesel stehen zur Auswahl

Auch die Motoren teilt sich der offene Zweisitzer mit seinem geschlossenen Bruder. Drei Benziner und ein Diesel stehen für den Mini Roadster zur Auswahl. Den Anfang macht der 122 PS starke Vierzylinder-Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und einem Durchschnittsverbrauch von 5,7 L/100 km. Er beschleunigt den Roadster nach Angaben des Herstellers in 9,2 Sekunden von null auf Tempo 100. Mit der 184 PS starken Version soll sich diese Zeit auf 7,0 Sekunden verkürzen, der Verbrauch steigt allerdings auf 6,0 L/100 km. Top-Motor ist der 1,6-Liter-Vierzylinder aus dem Mini John Cooper Works Roadster. Er beschleunigt den Zweisitzer mit seinen 211 PS und 260 Nm in 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo. Der Verbrauch soll bei 7,3 L/100 km liegen.

Das Diesel-Aggregat leistet aus zwei Litern Hubraum 143 PS sowie ein maximales Drehmoment von 305 Nm und verbraucht 4,5 L/100 km. Die 100 km/h-Marke soll der Diesel-Roadster nach 8,1 Sekunden erreichen.

Angetrieben wird der Mini Roadster über die Vorderräder. Die Motoren sind serienmäßig an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Für den Diesel und die beiden schwächeren Benziner-Aggregate steht zusätzlich eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung. Die Modelle Mini Cooper Roadster und Mini Cooper SD Roadster haben außerdem eine Bremsenergie-Rückgewinnung, ein Start-Stopp-System, Schaltpunktanzeige und eine elektromechanische Servolenkung serienmäßig an Bord.

Mini Roadster mit viel aufpreispflichtigem Zubehör

Intensives Gokart-Feeling unter freiem Himmel verspricht der britische Hersteller. Für noch mehr Fahrspaß bietet Mini daher ein straff abgestimmtes Sportfahrwerk an. Um die Sicherheit zu gewährleisten, verfügt der Mini Roadster serienmäßig über ein Fahrstabilitätsprogramm samt ABS sowie eine Traktionskontrolle. Für den Mini John Cooper Works Roadster gibt es optional eine elektronische Differentialsperre. Rohbauversteifungen im Heckbereich fördern zudem die Torsionssteifigkeit des Mini Roadster. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt ein bei Tempo 80 automatisch ausfahrender Heckspoiler für mehr Kurvenstabilität. Für den Schutz der Insassen sind neben den zwei Überrollbügel, die Front- und Kopf-Thorax-Airbags verantwortlich.

Der Innenraum des Mini Roadster ist ab dem Cooper S-Modell serienmäßig mit Sportsitzen, einer Klimaanlage und Einparkhilfe ausgestattet. Wer will, kann den Mini aber mit reichlich Zubehör vollstopfen. Komfortzugang, Multifunktionslenkrad, Always Open Timer (zählt die Stunden in denen der Mini offen gefahren wurde), Klimaautomatik, Sitzheizung, automatisch abblendende Spiegel und Xenon-Scheinwerfer stehen unter anderem auf der Optionsliste. Auch beim Thema Entertainment lässt sich markentypisch noch viel Geld ausgeben. Serienmäßig ist hier nur das MP3-fähige CD-Radio.

Modell-Vielfalt soll weiter wachsen

Zu den Händlern rollt der offene Zweisitzer Anfang 2012. Zwar hält sich der britische Hersteller bei den Preisen noch bedeckt, doch mit seiner Dachkonstruktion und den zusätzlichen Versteifungen an der Karosserie dürfte der Mini Roadster etwas teurer werden als das Coupé.

Der Mini Roadster ist mittlerweile das sechste Modell aus der Kleinwagen-Schmiede. Die Anzahl der Varianten soll sich sogar noch weiter erhöhen. 2013 kommt mit dem Mini Paceman ein SUV mit Coupé-Touch, später will der britische Hersteller sogar drei weitere Modelle, unter anderem eine noch kleinere Version des normalen Mini, auf den Markt bringen.

Noch mehr über den Mini Roadster - Ausstattung, Farben, Felgen und weiteres Zubehör - erfahren Sie in unserer Fotoshow.

Mini Roadster - Motorenübersicht

Modell Mini Cooper Roadster Mini Cooper S Roadster Mini JCW Roadster Mini Cooper SD Roadster
Motor Vierzylinder-Benziner Vierzylinder-Benziner Vierzylinder-Benziner Vierzylinder-Diesel
Hubraum 1.598 ccm 1.598 ccm 1.598 ccm 1.995 ccm
Leistung 122 PS bei 6.000 U/min. 184 PS bei 5.500 U/min 211 PS bei 6.000 U/min 143 PS bei 4.000 U/min
Drehmoment 160 Nm bei 4.250 U/min. 240 Nm bei 1.600 - 5.000 U/min, Overboost: 260 Nm 260 Nm bei 1.850 - 5.600 U/min, Overboost: 280 Nm 305 Nm bei 1.750 U/min
Beschleunigung (0-100 km/h) 9,2 Sekunden 7,0 Sekunden 6,5 Sekunden 8,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 199 km/h 227 km/h 237 km/h 212 km/h
Verbrauch 5,7 L/100 km 6,0 L/100 km 7,3 L/100 km 4,5 L/100 km
CO2-Ausstoß 133 g/km 139 g/km 169 g/km 118 g/km
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