Mitsubishi-Boss Osamu Masuko

Outlander PHEV pusht die Marke

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander  Foto: Mitsubishi 23 Bilder

Mitsubishi, einst eine der größten Import-Marken in Europa, plant nun nach langen Jahren der Restrukturierung den Marktanteil wieder deutlich auszubauen – mit entsprechenden Produkten, natürlich. Wir sprachen mit dem Mitsubishi-Vorstandsvorsitzender Osamu Masuko, über die Zukunft der Marke.

Mitsubishi Colt, Galant, Space Wagon und Pajero – einst feste Größen im Straßenbild der Achtziger und Neunziger Jahre in Deutschland und Europa. Doch dann schrumpfte der Markt, von dem auch noch einige neue Wettbewerber wie Hyundai und Kia ein Stück abhaben wollten. Mitsubishi-Fahrzeuge verschwanden daher immer weiter aus dem Straßenbild, die Fertigung von Carisma und Colt im niederländischen Born wurde eingestellt.

In Deutschland betrug der Marktanteil Anfang der Neunziger um 2,4 Prozent, derzeit liegt er bei einem Prozent. "Im Jahr 2002 haben wir mit der Restrukturierung des Konzerns begonnen und sie mit Ende des Fiskaljahres 2013 abgeschlossen", sagt Mitsubishi-Vorstandsvorsitzender Osamu Masuko. Und jetzt? Jetzt wollen die Japaner wieder in angreifen. "Wir mussten einige Fehler der Vergangenheit korrigieren. Jetzt erholt sich zudem der europäische Markt wieder, daher möchten wir unser Geschäft hier wieder aufbauen", erklärt Masuko. "Vor allem in Hinblick auf die Profitabilität ist Europa sehr wichtig", ergänzt er.

Mitsubishi Outlander PHEV, Seitenansicht
Fahrbericht Mitsubishi Outlander PHEV 3:16 Min.

Mitsubishi Pajero ebenfalls mit Hybridantrieb

Erstes Anzeichen für den Neustart: Der Markterfolg des Outlander mit Plug-In-Hybrid-Antrieb. Dessen Nachfrage kann speziell in Ländern mit steuerlicher Förderung für alternative Antriebe wie den Niederlanden kaum befriedigt werden. Masuko geht davon aus, dass sowohl SUV als auch Plug-In-Hybrid auch in den kommenden Jahren wachsenden Segmenten zählen. "Mitsubishi verfügt über eine große SUV-Kompetenz und mit dem Plug-In-Hybrid haben wir einen Vorsprung von rund zwei Jahren gegenüber unseren Wettbewerbern. Beides wollen wir nutzen, um die Marke wieder voran zu bringen".

Selbst für große Geländewagen wie den Pajero sieht der Vorstandsvorsitzende gute Absatzchancen und plant für die kommende Generation, die für 2015 erwartet wird, ebenfalls eine Variante mit Plug-In-Hybrid. Für die nächsten Messen in Genf und Tokyo verspricht Masuko einen Ausblick auf eine neue Generation konventioneller Antriebe. "Natürlich müssen wir uns auch um Dieselmotoren und aufgeladene Benziner kümmern. Dazu werden wir uns in absehbarer Zeit äußern".

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