Mitsubishi braucht Geld, sehr viel Geld

Foto: Mitsubishi

Der Geldbedarf für den angeschlagenen Daimler-Chrysler-Partner Mitsubishi Motors ist nach einem "Spiegel"-Bericht viel höher als bislang bekannt.

Das von Smart-Chef Andreas Renschler geleitete Team, das einen Sanierungsplan ausarbeiten soll, kommt nach Angaben des Nachrichtenmagazins zu dem Schluss: Der japanische Autohersteller braucht möglichst schnell 5,5 Milliarden Euro für den Abbau der Schulden, die Sanierung und für neue Modelle. Der Sanierungsplan sehe zudem vor, dass Daimler-Chrysler die Mehrheit an Mitsubishi Motors übernimmt und das Unternehmen voll in den Konzern eingliedert.

Der Pressechef von Daimler-Chrysler, Hartmut Schick, sagte am Samstag (3.4.) auf Anfrage: "Wir werden bis Ende April einen Plan ausarbeiten. Auf dieser Basis werden die Shareholder entscheiden." Bislang gebe es keine Entscheidung und auch keinen Plan, betonte Schick.

Nach Informationen des "Spiegel" müssten die Stuttgarter noch in diesem Jahr, spätestens aber Anfang 2005 Mitsubishi dann aber auch in der eigenen Bilanz voll konsolidieren. Der Daimler-Chrysler-Vorstand wolle am 19. April darüber entscheiden, ob Mitsubishi mit neuer Milliarden-Hilfe aus Stuttgart noch zu retten ist, oder der Konzern besser aussteigt.

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