Mitsubishi

Der Diamant verliert Glanz

Foto: Mitsubishi

Der angeschlagene japanische Autohersteller Mitsubishi Motors ist im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (Ende März) tiefer in die Verlustzone gefahren.

Wie der defizitäre Daimler-Chrysler-Partner am Mittwoch (4.8.) mitteilte, erhöhte sich der Nettofehlbetrag in Folge außerordentlicher Verluste durch Umstrukturierungskosten sowie den Entwicklungsstopp für ein neues Modell um 3,6 Milliarden auf 54,7 Milliarden Yen (411 Millionen Euro).

Der Umsatz sank um 8,1 Prozent auf 557,6 Milliarden Yen. Der operative Verlust konnte immerhin um 10,6 Milliarden Yen auf 31,7 Milliarden Yen verringert werden. Der angesichts zahlreicher Rückrufaktionen ums Überleben kämpfende Autohersteller ist dabei, einen neuen Sanierungsplan einschließlich Kostensenkungen voranzutreiben.

Auf dem Heimatmarkt hatte der einzige defizitäre Autokonzerns Japans im Juli einen weiteren Absatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60,1 Prozent auf 4.711 Fahrzeuge erlitten, wie der Verband der Automobilhändler zu Wochenbeginn mitteilte. Damit ist der Inlandsverkauf seit nunmehr acht Monaten in Folge rückläufig.

Während der Nettoumsatz in Japan im ersten Quartal in Folge der Qualitätsprobleme zum Vorjahr um 51,8 Milliarden Yen zurückging, fuhr Mitsubishi in Europa dank neuer Modelle 19,3 Milliarden Yen mehr ein.

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