Mitsubishi

Drastische Modellstreichungen

Foto: Mitsubishi

Der defizitäre japanische Autobauer Mitsubishi Motors könnte einem Pressebericht zufolge nach einer möglichen Mehrheitsübernahme durch Daimler-Chrysler seine Modellpalette deutlich zusammenstreichen.

Von derzeit zwanzig Modellen würden nach einem Konzernumbau nur noch die Hälfte übrig bleiben, berichtete die japanische Tageszeitung "Nihon Keizai Shimbun" vom freitag (16.4.). Der Fokus solle auf Kleinwagen ausgerichtet werden. Der Stuttgarter Autokonzern Daimler-Chrysler ist mit rund 37 Prozent an Mitsubishi beteiligt.

Wie Mitsubishi mitteilte, schrumpfte im Geschäftsjahr 2003/2004 (31. März) wegen drastischer Verkaufsrückgänge in den USA der weltweite Absatz um 3,3 Prozent auf 1,525 Millionen Fahrzeuge. Im Vormonat März zogen die Verkaufszahlen jedoch wieder um 2,6 Prozent an. Zu den bevorstehenden Restrukturierungen äußerte sich Mitsubishi nicht.

Seit einigen Wochen ist ein Team von Daimler-Chrysler-Managern unter der Leitung von Smart-Chef Andreas Renschler in Tokio, um einen Sanierungsplan auszuarbeiten. Der Kapitalbedarf wird auf bis zu 5,5 Milliarden Euro geschätzt. Der Plan soll auf der Mitsubishi-Hauptversammlung am 30. April in Tokio vorgestellt werden. Es wird spekuliert, dass die Stuttgarter ihre 37-prozentige Beteiligung auf über 50 Prozent ausbauen könnten.

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