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Kapitalerhöhung abgeschlossen

Der angeschlagene japanische Autokonzern Mitsubishi Motors (MMC) hat die für einen Neuaufbau dringend benötigte Kapitalerhöhung abgeschlossen und dabei mehr Geld erlöst als ursprünglich geplant.

Neuer Hauptaktionär ist jetzt der japanische Investmentfonds Phoenix Capital, der damit an die Stelle von Daimler-Chrysler tritt.

Wie der viertgrößte japanische Autobauer am Donnerstag (15.7.) mitteilte, seien mit der Kapitalerhöhung 496 Milliarden Yen (3,67 Milliarden Euro) erlöst worden. Dies seien 46 Milliarden Yen mehr als ursprünglich geplant. Damit sei das finanzielle Fundament für die Umsetzung des im Mai bekannt gegebenen Restrukturierungsplans gelegt worden.

MMC hatte sich für die Kapitalerhöhung entschieden, nachdem der Hauptaktionär Daimler-Chrysler eine Kapitalspritze für den verlustreichen Autobauer abgelehnt hatte. Der Stuttgarter Autohersteller hält nach der Kapitalerhöhung noch rund ein Viertel der Aktien nach zuvor 37 Prozent. Neuer Hauptaktionär ist die Phoenix Capital, die nun ein Drittel der Anteile hält.

Phoenix hatte am Donnerstag für 74 Milliarden Yen ein Paket an Stammaktien erworben. Die Gesellschaft hatte zuvor angekündigt, bis zu 100 Milliarden Yen in MMC zu investieren. Außerdem erwarb JP Morgan am Donnerstag Vorzugsaktien im Wert von 126 Milliarden Yen (930 Mio Euro). Damit wurde die ursprünglich geplante Summe von 100 Milliarden Yen deutlich aufgestockt.

Ein Teil des Erlöses aus der Kapitalerhöhung sei bereits zum Schuldenabbau eingesetzt worden, teilte MMC mit. So seien die kurzfristigen Verbindlichkeiten bis zum 30. Juni auf 250 Milliarden Yen reduziert worden, ein Rückgang von 250 Milliarden Yen seit Ende März.

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