Mitsubishi Lancer Evo als Kombi

Foto: Mitsubishi 11 Bilder

Extrem sportliche Allradkombis waren bislang eine Domäne von Audi. Ab September legt auch der japanische Autohersteller Mitsubishi für seinen Heimatmarkt einen Lancer in der Evo-Spezifikation als Kombi auf.

Jahrelang hat die Lancer Evo-Fangemeinde Mitsubishi um einen Kombi mit Evo-Technik angefleht. Acht Modellgenerationen überließ Mitsubishi dieses Feld Konkurrenten wie Subaru, die auf dem japanischen Markt immer wieder Impreza-Kombis mit Rallye-Technik aufgelegt haben. Jetzt mit dem Evo IX schlagen die Japaner zum ersten und einzigen Mal ebenfalls in diese Scharte. Lediglich 2.500 Fahrzeuge sollen aufgelegt werden - und ein Nachfolger ist nicht geplant.

Da der Wagon sich mit der rallyeerprobten Limousine die Technik teilt, sorgt auch hier ein Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung und 280 PS für permanenten Vortrieb aller vier Räder. Zumindest wenn man die Version mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe wählt, dem 392 Nm Drehmoment zugemutet werden. Wer auf den Schaltkomfort des Fünfgang-Automaten Wert legt, muss im Gegenzug mit 272 PS und 343 Nm Vorlieb nehmen. Lediglich beim Hinterachsdifferenzial müssen die Kombi-Kunden Abstriche gegenüber der Limousine hinnehmen, kommt doch nur ein rein mechanisches Bauteil zum Einsatz.

In beiden Fällen soll die Leistung reichen um den 1.500 Kilogramm schweren Kombi in 4,9 Sekunden von Null auf 100 km/h und auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 250 km/h zu beschleunigen.

Besonders ist auch die Ausstattung des Sportkombis. Lederbezogene Schalensitze halten die Passagiere in Position, ein Momo-Sportlenkrad dient dem Fahrer um den Evo zu dirigieren. Verzögerungsarbeit leisten Brembo-Vierkolbenbremszangen an der Vorderachse und Zweikolben-Pendants achtern, die sich hinter speziellen 8x17 Zoll-BBS-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Dimension 235/45 verbergen. Knapp kalkuliert sind dagegen die Preise für den Rallye-Kombi, der in Japan ab umgerechnet knapp 25.000 Euro angeboten wird.

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