Mitsubishi mit Rekordverlust

Foto: Mitsubishi

Absatzeinbrüche und hohe Rückrufkosten haben dem japanischen Autobauer Mitsubishi Motors (MMC) einen Rekordverlust eingetragen. Er lag im Geschäftsjahr 2004/05 (Ende März) bei 474,8 Milliarden Yen (rund 3,Milliarden Euro) und damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (215,4 Milliarden Yen).

Dies teilte das Unternehmen am Montag (23.5.) in Tokio mit. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Mitsubishi dank einer straffen Kostenkontrolle einen deutlich reduzierten Nettoverlust von 64 Milliarden Yen.

Verantwortlich für das Debakel waren unter anderem der starke Absatzschwund von 1,5 auf 1,3 Millionen Fahrzeuge sowie die Rückrufkosten infolge gravierender Qualitätsprobleme. MMC musste mehr als 250.000 Fahrzeuge in die Werkstätten rufen. Der Umsatz der Gruppe stürzte um 12,4 Prozent auf 2,1 Billionen Yen und soll im laufenden Jahr um 4,5 Prozent auf gut 2,2 Billionen Yen steigen.

Der Autobauer Daimler-Chrysler ist noch mit etwa 12 Prozent an MMC beteiligt. Zudem halten die Stuttgarter 85 Prozent an der ehemaligen MMC-Nutzfahrzeugtochter Mitsubishi Fuso. Als Entschädigung für die Vertuschung von Qualitätsproblemen bei Fuso hatte Daimler-Chrysler von MMC wertmäßig rund 500 Millionen Euro erhalten.

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