Mitsubishi senkt Jahresprognose

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Der japanische Autobauer Mitsubishi rechnet in diesem Jahr wegen der weltweit sinkenden Nachfrage und des starken Yen mit einem deutlich niedrigeren Betriebsergebnis als erwartet.

Wie der Konzern am Donnerstag (30.10.) mitteilte, dürfte sich der operative Gewinn zum Bilanzstichtag 31. März 2009 nur noch auf 50 Milliarden Yen (402 Mio Euro) belaufen statt auf 60 Milliarden. Die Umsatzprognose wurde von 2,65 auf jetzt 2,36 Billionen Yen korrigiert. Beim Reinerlös geht der Konzern weiter von 20 Milliarden Yen aus.

Die Nachfrage nach Autos werde sich wahrscheinlich nicht vor 2010 erholen, sagte Mitsubishi-Chef Osamu Masuko. Er verwies auf den schleppenden Absatz in Europa und den USA sowie auf eine Abkühlung des russischen Marktes.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres konnte Mitsubishi Motors einen Gewinn von 12,8 Milliarden einfahren, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 5,6 Milliarden Yen angefallen war. Das Betriebsergebnis stieg um 34,7 Prozent auf 25,4 Milliarden Yen, während der Umsatz um 7,6 Prozent auf 1,2 Billionen Yen sank. Weltweit verkaufte Mitsubishi Motors in den ersten sechs Monaten 602.000 Autos, das sind 12,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

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