Mitsubishi sieht weiter rot

Foto: Mitsubishi

Der japanische Autohersteller Mitsubishi Motors ist wegen drastisch gesunkener Absatzzahlen in Japan und den USA im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/05 (31. März) tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Die Verluste hätten sich von 80,2 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum auf 146,1 Milliarden Yen (1,07 Milliarden Euro) erhöht, teilte das Unternehmen am Montag (8.11.) in Tokio mit. Mitsubishi habe erhebliche Mehrkosten zu stemmen, um das Vertrauen der Verbraucher in die angeschlagene Automarke wieder herzustellen.

Für umfangreiche Rückrufaktionen in diesem Jahr seien rund 20 Milliarden Yen ausgegeben worden, teilte das Unternehmen weiter mit. Weitere 7,9 Milliarden Yen seien in die Weiterentwicklung einer Produktlinie gesteckt worden, die letztlich aber aufgegeben worden sei. Für Stellenstreichungen in Australien und Japan noch in diesem Geschäftsjahr seien rund 12,4 Milliarden Yen veranschlagt. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz von Mitsubishi Motors um 11,3 Prozent auf 1,07 Billionen Yen. Der weltweite Absatz brach auf 646.000 Autos ein von 772.000 im Vorjahreszeitraum. Mit einer Erholung auf dem internationalen Markt sei vorerst nicht zu rechnen, hieß es. Ausgehend von den hohen Verlusten im ersten Halbjahr rechnet Mitsubishi Motors nun auch für das Gesamtjahr mit einem schlechteren Ergebnis.

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