Foto: Mitsubishi

Mitsubishi umwirbt Investoren

Nachdem Großaktionär Daimler-Chrysler keine weiteren Mittel für die Sanierung von Mitsubishi bereitstellen möchte, verhandelt der japanische Autohersteller mit institutionellen Investoren.

Mitsubishi rechnet mit einer Kapitalerhöhung zwischen 3 bis 3,3 Milliarden Euro. Das Geld soll je zur Hälfte vom Firmenverband Mitsubishi und institutionellen Investoren aufgebracht werden. Aussichtsreichster Kandidat sei der japanische Investmentfonds Phoenix Capital, mit dem die Gespräche kurz vor Abschluss stünden, berichtet die "Financial Times Deutschland".

Als weiterer potenzieller Investor wird der US-Investmentfonds Ripplewood gehandelt. Doch gilt dessen Engagement als unwahrscheinlich, da Ripplewood gewöhnlich die Führung seines Objekts übernimmt. Die möchte die Mitsubishi-Gruppe jedoch behalten, berichtet die Zeitung weiter.

Sollte Mitsubishi neues Kapital erhalten, wird Daimler-Chrysler die operative Kontrolle über den Hersteller verlieren. Demnach werde der Chef der Autosparte, Ulrich Walker, ein ehemaliger Mercedes-Manager, seinen Posten räumen. Er gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Mercedes-Lenker Jürgen Hubbert, da er auch beim Arbeitnehmerflügel des Daimler-Aufsichtsrats hohes Ansehen genießen soll. Laut Zeitungsbericht sei Walker der einzige Manager bei Mitsubishi, der seine Ziele übererfüllt hat.

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