Mitsubishi

Zurück in die Gewinnzone

Foto: Mitsubishi

Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/2006 (31. März) erstmals seit drei Jahren einen operativen Gewinn eingefahren. Das Ziel wurde damit ein Jahr früher erreicht als geplant.

Wie das Unternehmen am Donnerstag (27.4.) bekannt gab, fiel dank deutlich gestiegener Autoverkäufe auf dem Heimatmarkt ein operativer Ertrag von 6,8 Milliarden Yen (504 Millionen Euro) an. Ein Jahr zuvor hatte der Autobauer noch ein Minus von 128,5 Milliarden Yen verbucht.

Der Sanierungsplan der Mitsubishi Motors Corp. hatte die Rückkehr zur Profitabilität erst im laufenden Geschäftsjahr vorgesehen. Nach den Absatzrückgängen in Folge früherer Vertuschungsskandale um Defekte und Rückrufaktionen konnte das Unternehmen im Berichtsjahr auf dem Heimatmarkt dank neuer Modelle rund 257.000 Fahrzeuge und damit 13,2 Prozent mehr verkaufen als noch im Vorjahr. Vor allem der im vergangenen Oktober auf den Markt gebrachte Outlander fand regen Absatz. Daneben profitierte Mitsubishi von der Schwäche des Yen.

Auf Nettobasis blieb der Autobauer im vergangenen Geschäftsjahr vorerst weiter in der Verlustzone mit einem Fehlbetrag von rund 92,2 Milliarden Yen. Das sind fast 30 Milliarden Yen mehr als im Sanierungsplan vorgesehen, was teils auf außerordentliche Verluste in Japan, den USA und Australien zurückzuführen ist. Dennoch fiel der Fehlbetrag erheblich geringer aus als noch im Vorjahr, als er sich auf 474,8 Milliarden Yen belaufen hatte. Der Umsatz sank um 0,1 Prozent auf 2,1 Billionen Yen, wie das Unternehmen mitteilte.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Mitsubishi einen Nettogewinn von acht Milliarden Yen bei einem Umsatz von 2,2 Billionen Yen. Der operative Ertrag dürfte demnach rasant auf 43 Milliarden Yen anziehen. Im vergangenen Jahr hatte Daimler-Chrysler sein Engagement bei dem japanischen Automobilunternehmen beendet.

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