Moke International

Die Rückkehr des Spaßmobils

Mini Moke Foto: Moke International 18 Bilder

Der Mini Moke ist Kult, wurde aber 1993 eingestellt. Der australische Hersteller Moke International bringt jetzt den offenen Beach-Cruiser als Neuwagen zurück auf den Markt.

Der Mini Moke wurde ursprünglich für das Militär entwickelt und übernahm viele Bauteile vom normalen Mini. Als für die militärische Nutzung kein Zuschlag efolgte, wurde der Mini Moke 1964 in ein ziviles Projekt überführt. Schnell wurde der luftige Mini zum Kultmobil, das bis 1993 unter verschiedenen Lizenz international gefertigt wurde.

Jetzt feiert der Moke in Australien als Neuwagen Wiederauferstehung. Obwohl sich die Neuauflage des Moke vom Original in 168 Teilen unterscheidet, ist sie sofort wiederzuerkennen. Gefertigt wird der Moke bei einer Tochter des chinesischen Autobauers Chery in China.

Moke nur für Auserwählte

Der neue Moke ist 3,22 Meter lang, 1,66 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Seine Blechkarosserie ruht auf einem Rohrrahmen und rollt auf 13 Zoll großen Rädern mit 175/65er Reifen. Türen sucht man wie am Original vergeblich. Als Verdeck muss eine einfache, mit Stoff überspannt Rohrkonstruktion reichen.

Angetrieben wird der Moke von einem Einliter-Vierzylinder-Benziner, der es auf 50 PS und 93 Nm bringt. Geschaltet wird per manuellem Fünfgang-Getriebe. Das Antriebsmoment fließt ausschließlich an die Vorderräder. Maximal rennt der Moke 110 km/h schnell. Vorne verzögern Scheibenbremsen, hinten kommen Trommeln zum Einsatz. Einen Airbag gibt es nur für den Beifahrer, Sicherheitsgurte für alle. Die vier Sitze sind mit PVC wetterfest bezogen.

Zu haben ist der Moke in sechs Karosserie- und zwei Verdeck-Farben und wahlweise als Rechts- und Linkslenker. Allerdings beschränkt sich der Vertrieb des Moke derzeit auf Australien und die Karibik. Preise wurden noch nicht genannt.

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