Moller M200

UFO in Serie

Foto: Moller 2 Bilder

UFO-Beobachtungen haben stets etwas Zwielichtiges - in Zukunft bekommen diese unbekannten Flugobjekte allerdings völlig neue Nahrung, denn die US-Firma Moller International will seine fliegende Untertasse nach 30 Jahren Entwicklung jetzt in Serie bauen - quasi als geländegängigstes Auto der Welt.

Der M200 misst knapp drei Meter im Durchmesser und kann bis zu 115 Kilogramm zuladen. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 160 km/h an, welche aber bei den Serienmodellen auf etwa 80 km/h begrenzt wird. Die Reichweite soll ebenfalls bei 160 Kilometer liegen. Die Reisehöhe wird mit etwa drei Metern angegeben - unabhängig vom übeflogenen Terrain.

Auch wenn der M200 fliegt, sieht ihn Moller eher als umweltfreundlichen Geländewagen. Angetrieben wird der M200 von acht Wankelmotoren, die der Untertasse mit nach unten gerichteten "Düsen" Auf- und Vortrieb verleihen und die nach den schärfsten US-Abgasnormen eingestuft sind. Energie liefert ein Treibstoffgemisch aus 70 Prozent Ethanol und 30 Prozent Wasser. Sicherheit für die Passagiere kommt von integrierten Airbags. Zudem soll der M200 den Ausfall einer Turbine problemlos verkraften, verweigern aber zwei oder mehr Turbinen den Dienst, ist eine Notlandung angesagt.

Steuerung per Joystick

Erstmals in der Luft stabilisiert eine elektronische Steuerung den M200. Gesteuert wird mit zwei Joysticks und By-Wire-Technologie. Da die Flughöhe sich im bodennahen Bereich abspielt, gilt der M200 nicht als Luftfahrzeug, sondern als erdgebundenes Fortbewegungsmittel. Einen Führer- oder Flugschein benötigt man nach Angaben von Moller nicht.

Der kalkulierte Preis für den M200 bewegt sich derzeit noch bei 90.000 Dollar, könnte aber bei größeren Stückzahlen noch deutlich sinken. Diese erhofft sich Moller vor allem von der militärischen Nutzung des M200, aber noch halten sich die Streitkräfte bedeckt.

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