Montage des Adam

Opel setzt auf Werkzeuge aus dem 3D-Drucker

Bei der Montage des Adam Rocks setzt Opel 40 Werkzeuge aus dem 3D-Drucker ein.

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel nutzt bei der Montage im Werk Eisenach Werkzeuge aus dem 3D-Drucker. Sie sind schnell herstellbar, leicht, robust und können jede denkbare Form annehmen.

Beim Kleinstwagen Opel Adam, beim Mittelklasse-Cabrio Cascada, beim Flaggschiff Insignia und dem im September erscheinenden Adam Rocks kommen sie schon zum Einsatz: Werkzeuge aus dem 3D-Drucker. Damit will der Autobauer den Produktionsprozess vereinfachen und Fertigungskosten senken.

Werkzeuge aus dem 3D-Drucker vielseitig einsetzbar

Rund 40 Montagehilfen aus dem 3D-Drucker setzt der Hersteller mittlerweile bei der Produktion des Opel Adam Rocks ein. Sie werden beispielsweise genutzt, um Schriftzüge am Auto anzubringen, die Chrom-Trittleiste an den Türen zu befestigen und das Stofffaltdach des Mini-Crossovers zu montieren. Entworfen wurden die Werkzeuge gleich in der Entwicklungsphase des Fahrzeugmodells. Müssen sie später angepasst werden, ist auch das schnell und einfach möglich. "Wir können die Werkzeuge sowohl auf die jeweilige Montagesituation als auch anwendergerecht auf den Fertigungsmechaniker abstimmen", erläutert Virtual Simulation Engineer Sascha Holl in einer Pressemitteilung.

Neue Montagehilfen senken die Fertigungskosten

Die Werkzeuge aus dem 3D-Drucker sind nicht nur schnell hergestellt und nach rund acht Stunden einsatzbereit. Aufgrund des verwendeten Kunststoffs sind sie auch bis zu 70 Prozent leichter als die bisher verwendeten Montagehilfen. Diese mussten unter großem Aufwand in Handarbeit gefertigt werden und waren daher deutlich teurer in der Produktion. Lediglich die Herstellung größerer Arbeitsgeräte stellte Opel nach eigenen Angaben vor eine Herausforderung. Doch der Autobauer hat einen Weg gefunden, einzelne Druck-Erzeugnisse zu einer größeren Montagehilfe zu verbinden.

Die zahlreichen Vorteile der neuen Werkzeuge will Opel künftig auch in der Produktion vieler anderer Modelle nutzen. Für die Fertigung von Corsa, Vivaro und Mokka ist der Einsatz von gedruckten Montagehilfen bereits geplant.

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