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Daimler-Chrysler zahlt bar

Foto: MTU

Daimler-Chrysler hat den früheren Familiengesellschaftern der MTU Friedrichshafen 171 Millionen Euro in bar für den Erwerb ihrer Anteile gezahlt.

Das geht aus dem jüngsten Zwischenbericht von Daimler-Chrysler hervor, den die Stuttgarter am Dienstagabend (25.10.) für das dritte Quartal veröffentlichten. Branchenexperten hatten zuletzt mit etwa 130 Millionen Euro für den knapp zwölfprozentigen Anteil der beiden Familienstämme Brandenstein-Zeppelin und Schmid-Maybach gerechnet.

Die Familiengesellschafter trennten sich erst nach einem monatelangen Verhandlungsmarathon von ihren Anteilen, nachdem sie zuvor einen Verkauf von MTU Friedrichshafen durch den Hauptaktionär Daimler-Chrysler blockiert und sich exklusiv an den Finanzinvestor Carlyle gebunden hatten.

MTU-Verkauf soll Stellen-Streichungen finanzieren

Durch die Übernahme der Familienanteile erwarb Daimler-Chrysler die volle Kontrolle bei MTU. Die Stuttgarter wollen den Dieselmotorenbauer nun noch in diesem Jahr verkaufen und hoffen auf einen Erlös von bis zu 1,7 Milliarden Euro.

Im Rennen um MTU waren Mitte Oktober nach Angaben aus Kreisen noch drei Bieter, darunter der Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und die zum schwedischen Wallenberg-Imperium gehörende Beteiligungsgesellschaft EQT. Nicht mehr dabei sind dagegen Carlyle und der Münchner MAN-Konzern, der nach Angaben von Daimler-Chrysler zu wenig Geld geboten hat.

Die drei Interessenten, die alle MAN überboten haben, dürfen nun in die Bücher schauen (Due Dilligence). Daimler-Chrysler will mit dem Mitteln aus dem MTU-Verkauf größtenteils den geplanten Abbau von 8.500 Stellen bei der Mercedes Car Group in Deutschland bestreiten. Dieser wird voraussichtlich rund 950 Millionen Euro verschlingen.

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