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MTU

Der Kanzler soll helfen

Foto: dpa

Im Ringen um den milliardenschweren Verkauf des Dieselmotorenherstellers MTU hat der Betriebsrat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) um Unterstützung gebeten.

23.08.2005

"Wir hoffen, dass der Kanzler schlichtend eingreifen kann", bestätigte Betriebsratssprecher Manfred Frank am Dienstag (23.8.) in Friedrichshafen einen Bericht der "Stuttgarter Zeitung". Seit Wochen streiten die Familien Maybach und Zeppelin mit dem Hauptanteilseigner Daimler-Chrysler über einen passenden Käufer für das Unternehmen.

Die Belegschaft habe die Sorge, dass ein Finanzinvestor nur ein kurzfristiges finanzielles Interesse an der MTU Friedrichshafen AG haben könnte, heißt es in einem Brief des Betriebsrats an Schröder vom 11. August 2005. Die Mitarbeiter dagegen wollen eine langfristige Sicherung der Arbeitsplätze. Mit einem ausländischen Investor könne zudem das Know How für Panzermotoren und Schiffsdiesel für militärische Zwecke "aus Deutschland abwandern". Mit Unterstützung des Kanzlers hofften die Arbeitnehmervertreter "auf eine vernünftige und zukunftsweisende Lösung für die Beschäftigten".

Die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Carlyle hatte vor Wochen Interesse an einer Übernahme von MTU signalisiert, woraufhin die Familiengesellschafter mit Carlyle gegen den Willen von Daimler-Chrysler einen exklusiven Vorvertrag geschlossen hatten. Nun will der Autobauer die minderheitsbeteiligten Familiengesellschafter bei der Gesellschafterversammlung am 1. September offenbar mit einem rechtlichen Trick loswerden.

Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" soll die MTU-Friedrichshafen GmbH zunächst in der Detroit Diesel Company aufgehen und danach als GmbH & Co. KG wieder auferstehen. Ein Schlichtungsgespräch zwischen den Familiengesellschaftern und Daimler-Chrysler sei nach Insiderangaben gescheitert.

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