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Nach Krisenjahr

Renault wieder auf der Überholspur

Der französische Autobauer Renault ist nach seinem rabenschwarzen Krisenjahr 2009 wieder auf der Erfolgsspur. Dank eines Absatzrekords von 2,6 Millionen Fahrzeugen stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 15,6 Prozent auf 38,97 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag (10.2.) in Paris mit.

Das Ergebnis lag bei 3,49 Milliarden Euro. Darin enthalten war auch ein Verkaufserlös von zwei Milliarden Euro durch den Verkauf von Volvo-Anteilen. Im Jahr zuvor hatte Renault noch einen Verlust 3,06 Milliarden Euro gemacht.

Renault weit über Erwartungen

Zugleich wurde die Verschuldung um 4,48 Milliarden auf 1,43 Milliarden Euro reduziert. Die Zahlen lägen weit über den für 2010 verkündeten Erwartungen, erklärte Konzernchef Carlos Ghosn.
 
Renault will weiter die Kosten senken, um seine Expansion in Übersee zu forcieren. Nach Einschätzung der Konzernspitze wird die Branche auf dem alten Kontinent bis 2016 nicht an die Absatzzahlen aus dem Vorkrisenjahr 2007 herankommen. Renault will bis zum Zieldatum 2016 seine Modelle von zur Zeit 40 auf dann 48 steigern und schon 2013 einen neuen Absatzrekord mit drei Millionen Fahrzeugen aufstellen.
 
Um neuen Markterfordernissen gerecht werden zu können, will Renault bis 2013 in seine Standorte rund 5,7 Milliarden Euro investieren, 40 Prozent davon in Frankreich. Dort erwartet der Konzern einen schrumpfenden Markt. Einschließlich der Partner Nissan und Lada hatte Renault vor kurzem seinen Weltmarktanteil auf 10,3 Prozent beziffert.

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Die Allianz aus den Autobauern Renault und Nissan hat im vergangenen Jahr...

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