Nach Streik

Opel kündigt zwei Bochumer Mitarbeitern

Foto: dpa

Opel hat rund eine Woche nach dem Ende der wilden Streiks im Bochumer Werk zwei Mitarbeitern fristlos gekündigt. Die Kündigungen hätten aber nichts damit zu tun, dass sie sich an der Arbeitsniederlegung beteiligt hatten, teilte Opel am Mittwoch (27.10.) in Bochum mit.

Beide Mitarbeiter hätten auf andere Weise gegen ihre arbeitsvertraglichen Pflichten verstoßen. "Die Verstöße schließen die Bedrohung von Arbeitskollegen und Nötigung ein", hieß es in der Stellungnahme.

Nach Informationen von dpa und des Westdeutschen Rundfunks (WDR) sollen die Mitarbeiter während der Arbeitsniederlegungen arbeitswillige Kollegen bedroht haben. Die Werksleitung wollte diese Angaben nicht bestätigen.

"Beide Kündigungen liegen uns vor", sagte Lothar Marquardt vom Betriebsrat Opel Bochum. Einer der betroffenen Mitarbeiter sei zugleich Mitglied des Betriebsrates. "Beide fristlosen Kündigungen wurden vom Betriebsrat zurückgewiesen", sagte Marquardt. Nähere Angaben wollte er zu beiden laufenden Verfahren nicht machen.

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