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Nach Trump-Kritik

Ford stoppt Mexiko-Werk

Ford hat die Pläne für ein neues Werk in Mexiko nach Kritik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf Eis gelegt. Die Investitionen werden nun in den USA getätigt.

Wie Ford am Dienstag (3.1.2017) mitteilte, stoppt das Unternehmen die Pläne für das 1,6 Milliarden US-Dollar (1,5 Milliarden Euro) teure neue Werk im mexikanischen San Luis Potosi. Stattdessen werde man nun 700 Millionen US-Dollar in das bestehende Werk in Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan investieren. Dort sollen nach der Umrüstung des Werks auf selbstfahrende und elektrische Autos 700 neue Jobs geschaffen werden.

Ford verlagert Focus-Produktion nach Mexico -Trump droht GM

Allerdings wird Ford, um profitabel zu bleiben, die neue Generation des Ford Focus in einem bereits bestehenden Werk im mexikanischen Hermosillo bauen. Das aktuelle Focus-Modell wird derzeit im US-Bundesstaat Michigan produziert und soll dort Platz machen für zwei neue Fahrzeug-Modelle. Dadurch will Ford dort 3.500 Jobs sichern, so der Autokonzern.

Trump hatte wiederholt die amerikanischen Autohersteller für deren Produktion im Niedriglohnland Mexiko kritisiert. Am Morgen des Dienstag twitterte Trump eine weitere Warnung an General Motors und droht mit hohen Strafzöllen für Autos, die aus Mexiko in die USA eingeführt werden: „General Motors is sending Mexican made model of Chevy Cruze to U.S. car dealers-tax free across border. Make in U.S.A.or pay big border tax!“ („General Motors bringt den Chevy Cruze aus Mexiko steuerfrei über die Grenze zu den US-Händler. Baut in den USA oder zahlt hohe Grenz-Zölle!“). Den Großteil der für den US-Markt vorgesehenen Modelle fertigt GM ohnehin im US-Bundesstaat Ohio. In Mexiko baut das Unternehmen den Cruze in einer Karosserievariante, die nur in kleinen Stückzahlen in den USA verkauft wird, die meisten Fahrzeuge sind für den internationalen Markt vorgesehen.

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