NedCar

Smart-Monteure bangen um Jobs

Foto: Nedcar

Nach dem Aus des Daimler-Chrysler-Konzerns für den Kleinwagen Smart Forfour sind beim sorgengeplagten niederländischen Produzenten NedCar erneut die Warnlichter angegangen.

Der Betrieb mit gut 3.000 Mitarbeitern baute bislang den kleinen Viersitzer, den Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche aus dem Programm geworfen hat. NedCar ist eine Tochter des Mitsubishi-Konzerns und baut für die Japaner drei Varianten des Modells Colt. Mit dem Ende für den Smart Forfour wird der Betrieb ganz von Mitsubishi abhängig.

Ein Gewerkschaftsfunktionär rechnet laut Medienberichten vom Montag (27.3.) mit dem Verlust von bis zu 700 Arbeitsplätzen. Ein anderer will noch keine Zahlen nennen, sieht aber "gigantische Probleme" auf NedCar zukommen.

Erst Anfang des Jahres hatte NedCar 370 Arbeiter entlassen und 300 andere in Beschäftigungsgesellschaften untergebracht. Das Unternehmen in dem kleinen Ort Born etwa 30 Kilometer nördlich von Maastricht kämpft seit langem mit geringer Auslastung. Trotz einer Kapazität von 210.000 Fahrzeugen rollten beim einzigen niederländischen Hersteller von Serien-Pkw im vergangenen Jahr nur 115.000 Autos vom Band.

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