Neue Honda Gold Wing (2018)

Dieses Motorrad ist fast schon ein Auto

Honda Gold Wing 1800 2018 Motorrad Foto: Honda 43 Bilder

Honda hat auf der Tokyo Motor Show die neue Gold Wing vorgestellt. Das Supertourenbike im XXL-Format wurde komplett neu konstruiert und nähert sich damit auch technisch immer mehr einem Auto.

Die neue Honda Gold Wing zeigt sich technisch wie optisch runderneuert, präsentiert sich kompakter und leichter. Der Sechszylinder-Boxermotor erhält vier Ventile pro Zylinder, elektronischen Gasgriff, vier Riding Modes, eine Traktionskontrolle sowie eine Berganfahrhilfe. Mit an Bord sind auch ein Start-Stopp-System, ein Tempomat, eine Zentralverriegelung, ein integrierter Startergenerator (Anlasser und Lichtmaschine kombiniert), ein Fahrer-Airbag, ein Rückwärtsgang sowie eine Berg-Anfahrhilfe.

Neuer Fahrwerksansatz

Honda Gold Wing 1800 2018 Motorrad Foto: Honda
Die Telegabel wurde durch eine Doppellenkerkonstruktion nach dem Hossack-Prinzip ersetzt. Das Fahrwerk ist elektronisch einstellbar.

Das komplett neu ausgelegte Aluminiumfahrwerk setzt vorne auf eine Doppel-Querlenker-Aufhängung (Radführung nach dem Hossack-Prinzip) und hinten auf eine Einarmschwinge. Die Fahrwerksdämpfer-Charakteristik ist elektrisch einstellbar, ebenso die Federvorspannung am Hinterraddämpfer. Elektrisch verstellbares Windschild, SMART Key-System und Apple CarPlay komplettieren die Ausstattung. Ein vollkommen neues Doppelkupplungsgetriebe, in dritter Generation mit sieben Gangstufen, ist ebenfalls erhältlich.

Honda Gold Wing 1800 2018 Motorrad
Ein Motorrad wie ein Auto 59 Sek.

Nein, die Gold Wing ist dennoch kein Auto – wir reden weiterhin von einem Motorrad. Trotz der gigantischen Ausstattung und Technik-Features wurde die neue Gold Wing um 48 Kilogramm leichter als der Vorgänger. Ok, wir reden immer noch von 365 kg vollgetankt, die Gold Wing als „Tour“-Edition wiegt 379 kg vollgetankt, mit DCT und Airbag 383 kg.

Weiter mit Rückwärtsgang

Honda Gold Wing 1800 2018 Motorrad Foto: Honda
Die neue Verkleidungsscheibe wurde kleiner, ist dafür aber vielfach elektrisch verstellbar.

Die neue Vollverkleidung schützt vor Wind und Wetter bietet aber eine angenehme Brise Fahrtwind. Die Scheibe lässt sich elektrisch und stufenlos in der Höhe und dem Anstellwinkel verstellen. Scheinwerfer mit LED-Technik schneiden durch die Nacht. Auf Fahrer und Beifahrer warten großflächige Sitzkissen mit Sitzheizung und Rückenlehne. Verzögert wird mit einem Verbundbremssystem und ABS. Neben dem serienmäßigen 6-Gangschaltgetriebe mit Rückwärtsgang steht optional auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl, das ebenfalls eine Rückwärtsfahrstufe bietet.

BMW K 1600 B Bagger
Amerikanischer Biker-Traum

Die Topbox der Gold Wing in der „Tour“ Variante bietet Platz für zwei Integralhelme; zusammen mit beiden Packtaschen stehen 110 Liter Gepäckvolumen zur Verfügung. Ein 7 Zoll großes TFT-Farbdisplay im Cockpit liefert alle Angaben zum Infotainmentsystem (Musik & Navigation) sowie zu den Antriebs- und Fahrwerkskonfigurationen. Insgesamt stehen vier Fahrmodi zur Wahl, die das Motoransprechverhalten, die Bremskraftverteilung sowie die Fahrwerkseinstellungen beeinflussen – Tour, Sport, Econ und Rain. Mobilgeräte können per Apple Carplay, USB oder Bluetooth eingebunden werden.

Boxermotor mit 126 PS

Honda Gold Wing 1800 2018 Motorrad Foto: Honda
Der neu entwickelte Sechszylinder-Boxermotor setzt auf Vierventiltechnik und leistet 126 PS.

Beim Antrieb setzt die Gold Wing weiter auf einen Sechszylinder-Boxermotor. Komplett neu konstruiert setzt dieser auf Vierventiltechnik, leistet aus 1,8 Liter Hubraum 126 PS und schiebt mit 170 Nm an. Der Verbrauch soll bei 5,6 Liter liegen. Vorne steht die neue Gold Wing auf einem 130/70er Reifen im 18-Zoll-Format, hinten dreht sich eine 200/55er Pelle auf einer 16-Zoll-Felge. Fahrleistungsdaten wurden noch nicht genannt. Gleiches gilt für die Preise. In den USA ist die neue Gold Wing ab Februar 2018 zu haben. Hier liegen die Preise zwischen 23.500 und 31.500 Dollar.

Neuester Kommentar

Warum baut man im MR nur den Tempomat ein der nach jedem Schaltvorgang und Bremsung wieder neu aktiviert werden muss? Wäre es nicht an der Zeit auch im MR wie bei Vielen Autos einen Speedlimiter einzubauen damit man im eingestellten Geschwindigkeitsbereich schalten und bremsen kann ohne das er raussfällt und man nicht immer den Tacho im Auge haben muss? Die Blitzer werden ja nicht weniger.

waedi 26. Oktober 2017, 22:05 Uhr
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