Neue US-Pferdestärken

Foto: Hans-Dieter Seufert

Die amerikanische Society of Automotive Engineers (SAE) hat die Eckdaten zur Bestimmung von Motorleistungsangaben modifiziert und schränkt so Übertreibungen bei der Leistungsangabe deutlich ein.

Durch die neuen Bestimmungen, erhalten die Modelle der drei großen US-Hersteller durchweg in der Papierform mehr Leistung. Die für das Modelljahr 2006 gültigen neuen Schlüssel heben so beispielsweise die Leistung eines Cadillac STS-V von den bisher geschätzten 440 auf nun gemessene 469 SAE-PS an.

Umgekehrt verlieren sämtliche Modelle japanischer oder europäischer Anbieter an Motorkraft. Der Dreiliter-V6 im Toyota Camry, einem US-Bestseller, verliert geprüft nach der neuen Norm von bislang angegebenen 210 auf 190 SAE-PS, der Acura RL von Honda von 300 auf 290 SAE-PS.

Die SAE versucht mit dem neuen Standard die Leistungsübertreibungen bei den Katalogangaben einzudämmen. Kunden sollen die Leistung erhalten, für die sie auch bezahlt haben. Oft wurden Fahrzeuge auf dem US-Markt mit zu vollmundigen PS-Zahlen beworben, die im nachhinein korrigiert werden mussten.

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