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Neue Regionalklassen

5,5 Millionen fahren günstiger

Unfall-Bagatelle Foto: ACE Auto Club Europa

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neuen Regionalklasse berechnet. Wir sagen Ihnen wo es günstiger oder teurer wird.

30.08.2017 Uli Baumann 2 Kommentare

Wo verursachen Autofahrer viele und teure Schäden, wo kracht es dagegen nur selten? Um das herauszufinden, berechnet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jedes Jahr die Schadenbilanzen der 413 Zulassungsbezirke in Deutschland und teilt die Bezirke in Regionalklassen ein. Entscheidend ist dabei nicht, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Kasko-Schaden entstanden ist, sondern in welchem der Zulassungsbezirke der Fahrzeughalter seinen Wohnsitz hat. Regionalklassen gibt es für die Kfz-Haftpflicht- sowie für die Voll- und Teilkasko-Versicherung. Die Regionalstatistik des GDV ist für die Versicherungsunternehmen unverbindlich und kann ab sofort für Neuverträge und für bestehende Verträge zur Hauptfälligkeit angewendet werden – in der Regel ist dies der 1. Januar 2018. Erhöht sich der Kfz-Versicherungsbeitrag durch Umstufung des Zulassungsbezirkes in eine höhere Regionalklasse, haben Verbraucher ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht.

Der Index bezieht sich auf den Bundesdurchschnitt mit dem Wert 100. Liegt der Wert darunter, ist die Schadenbilanz der Region besser als der Schnitt, ist der Wert höher, ist die Schadenbilanz schlechter. Für die Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 12 Regionalklassen. Der Bundesdurchschnitt 100 entspricht in der Kfz-Haftpflichtversicherung der Regionalklasse 6.

Nach der neuen Regionalstatistik des GDV profitieren zukünftig knapp 5,5 Millionen Autofahrer in 67 Bezirken von besseren Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung; rund 3,6 Millionen Fahrer in 41 Bezirken werden heraufgestuft. In 305 Zulassungsbezirken beziehungsweise für 31 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherte bleiben die Regionalklassen des Vorjahres erhalten.

Günstiger Norden, unfallträchtige Großstädte

Autoklau 2015Langfinger lieben SUV

Besonders gute Schadenbilanzen ergeben sich wie in den Vorjahren für Autofahrer in Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die bundesweit beste Schadenbilanz in der Kfz-Haftpflichtversicherung errechneten die Statistiker des GDV für den Zulassungsbezirk Elbe-Elster in Brandenburg. Hier lag der Indexwert fast 30 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Hohe Regionalklassen gelten insbesondere in Großstädten sowie in Teilen Bayerns. Die schlechteste Schadenbilanz hatte wie bereits im Vorjahr Offenbach am Main, wo der Indexwert knapp 34 Prozent über dem Bundesdurchschnitt lag.

Wenige Änderungen für Kaskoversicherte

In den Kasko-Versicherungen ändert sich durch die aktuelle GDV-Regionalstatistik nur wenig: Für knapp 29 Millionen der über 34 Millionen Voll- oder Teilkaskoversicherten bleibt alles beim Alten. 2,8 Millionen Kaskoversicherte rutschen in niedrigere, rund 2,6 Millionen in höhere Regionalklassen. Die niedrigste Regionalklasse 1 in der Vollkasko ergibt sich für Wittmund in Niedersachsen, die höchste mit 9 für Garmisch-Partenkirchen in Bayern. in der teilkasko liegt Bamberg in Bayern bei 1, das Ostallgäu (ebenfalls Bayern) bei 14. Die Teilkasko-Regionalklassen 15 und 16 werden in keinem Zulassungsbezirk erreicht.

Hier können Sie Ihre Regional-Klasse abfragen.

Neuester Kommentar

@alexanderhaydn

Es steht Ihnen frei auch eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen, wenn Sie der Meinung sind, daß denen alles hinten reingeschoben wird. Oder dürfen Sie es nicht, weil Ihr Führungszeugnis nicht den Anforderungen entspricht?

Aber Ihre Annahme zu den Sozialabgaben ist fachlich falsch. Beamte müssen sich selbst privat krankenversichern, und bei Arbeitsplatzverlust (wegen Dienstvergehen, etc. oder Eigenkündigung) gibt es kein Arbeitslosengeld 1. Als Arbeiter oder Angestellter erhalten Sie bei Eigenverschulden des Arbeitsplatzverlustes nach einer Sperrzeit noch für die Restlaufzeit Arbeitslosengeld 1.

Außerdem sind die Vergünstigungen für Beamte bei Autoversicherern privatwirtschaftliche Erwägungen, Sie können ja eine Versicherung wählen, die diese nicht anbietet.

Oder den Klageweg gehen und sehen, was dabei rauskommt.

(Ich bin weder Beamter noch beim Staat beschäftigt.)

Berndili 20. September 2017, 19:51 Uhr
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