Neuer BMW 7er

Große Gefälligkeit

Foto: BMW 22 Bilder

Wenn BMW am 15. November die fünfte Generation des 7er zu den Händlern bringt, dürften die Diskussion über das Design milder ausfallen als beim Vorgänger. Denn BMW hat den Neuen deutlich gefälliger gezeichnet. Revolutionäres wartet diesmal dagegen unter dem Blech.

Länger ist es geworden das Flaggschiff der Münchener und flacher. Mit einer Länge von nun 5,07 Meter und einer Höhe von 1,48 Metern kommt er deutlich sportlicher daher. Wer drinnen sitzt, genießt die gewachsene Beinfreiheit im Fond, denn auch der Radstand hat zugelegt – um satte acht Zentimeter auf 3,07 Meter. Die Li-Varianten bieten weitere 140 Millimeter Radstand.

Leichtbau mit entschärfter Optik

Trotz Wachstum helfen der großzügige Einsatz von Aluminium bei Dach, Motorhaube, Türen, Seitenwänden, Fahrwerk und diversen Aggregaten das Gewicht mit rund 1, 9 Tonnen knapp unter den Vorgänger zu drücken.

Das Gesicht des 7ers erinnert an den 5er, die Niere steht aber steiler und legte in der Größe abermals zu. Geblieben sind die kurzen Überhänge und die flache Seitenlinie. Am Heck, designtechnisch die Achillesverse des alten 7ers, verabschiedet sich BMW vom aufgesetzten Deckel zugunsten einer konventionell integrierten Klappe. Die Rückleuchten sind zweigeteilt, die Auspuffendrohre in die Schürze integriert.

Komplett neue Motoren

Runderneuert wurde auch das Motorenprogramm. Der 4,4-Liter-Biturbo-V8 im 750i leistet 406 PS, der ebenfalls doppelt aufgeladene Dreiliter-Sechszylinder im 740i kommt auf 326 PS und der vorerst einzige Turbo-Diesel im 730d leistet aus drei Litern Hubraum 245 PS. Geblieben ist für alle Motoren die Sechsgang-Automatik, die nun allerdings mit einem elektronisches Gangwahlschalter und optimierter Schaltdynamik antritt. Hinzu kommt die Bremsenergie-Rückgewinnung sowie die bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten.

Für gesteigerte Fahrdynamik im 7er sollen die neue optionale Hinterachslenkung in Verbindung mit der Aktivlenkung vorn sorgen. Die elektronisch gesteuerten Stoßdämpfer lassen sich in Verbindung mit dem Antrieb in drei Modi voreinstellen, das ESP stufenweise abschalten. Eine optionale Wankstabilisierung reduziert die Seitenneigung.

Im mit Airbags gespickten Innenraum findet der Fahrer ein neu gezeichnetes Cockpit vor. Der Navi-Bildschirm wurde harmonischer eingepasst, der Gangwahlhebel wanderte wieder auf die Mittelkonsole und das iDrive erhielt erstmals frei programmierbare Direktwahltasten.

Assistenzsysteme en masse

Beistand erhält der Fahrer auch von zahlreichen Assistenzsystemen: so können Kunden künftig einen Spurhalte- und einen Spurwechselassistenten, einen adaptiven Tempomat mit Bremsassistent und Stop&Go-Funktion, ein Head-Up-Display sowie eine Speed-Limit-Anzeige und ein Nachtsicht-System mit Personenerkennung ordern. Neu ist auch der uneingeschränkte Internet-Zugang aus dem Cockpit heraus. Und wem sein neuer 7er irgendwann Rätsel aufgibt, der kann auf die im Bordsystem elektronisch hinterlegte Bedienungsanleitung mit Hilfen in Bild, Schrift und Ton zurückgreifen.

Die Preise für den neuen 7er starten bei 69.500 Euro für den 730d, der 740i ist ab75.500 Euro und der 750i ab 90.000 Euro zu haben. Die Langversionen 740Li und 750 Li kosten 82.500 Euro respektive 94.000 Euro.

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