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Neuer BMW i8 Roadster (2018)

Offener Hybridsportwagen mit 374 PS

BMW i8 Roadster Foto: BMW 22 Bilder
LA Auto Show 2017

Als Studie hat BMW den offenen i8 bereits mehrfach gezeigt. Jetzt ist aber auch die Serienversion des BMW i8 Roadster nicht mehr fern. Premiere feiert diese auf der L.A. Autoshow.

29.11.2017 Uli Baumann 16 Kommentare

Lange haben die Sportwagenfans auf ihn gewartet, jetzt ist es soweit. Bei BMW geht mit dem neuen i8 Roadster ein offener plug-in-Hybrid-Sportwagen an den Start. Anders als das Coupé kommt der i8 Roadster nur als Zweisitzer, dafür aber mit einem vollautomatischen Stoffveredeck.

Der neue BMW i8 Roadster basiert ebenso wie das neue BMW i8 Coupé auf der LifeDrive-Fahrzeugarchitektur mit Aluminium-Chassis und Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Die Batterieeinheit zeigt sich aber deutlich verbessert. Es ist der erste Einsatz für BMWs neue PHEV-Batterie, die künftig in allen Plug-in-Hybriden der Marke zum Einsatz kommt.

Elektrisches Softtop

BMW i8 Roadster Foto: BMW

Das breite Softtop des BMW i8 Roadster wird nach dem Öffnen vollständig im Heck des Fahrzeugs versenkt. Ein einzigartiger Mechanismus faltet das Verdeck z-förmig kompakt zusammen und versenkt es vertikal hinter den Sitzen. Darunter entsteht hinter den Sitzen ein Stauraum von rund 100 Litern. Das Öffnen und Schließen des Softtops erfolgt innerhalb von jeweils 15 Sekunden durch einen vollelektrischen Antrieb, und zwar bis zu einem Tempo von 50 km/h. Die Heckscheibe fährt beim Öffnen des Verdecks in eine etwa 30 Millimeter erhöhte Position und dient so als Windschott. Neu am Roadster sind die Carbon-Flügeltüren mit einer Außenhaut aus Aluminium. Die Seitenscheiben haben nur noch an der A-Säule einen Rahmen (als wäre die geteilt), sonst sind sie rahmenlos. Der Windschutzscheibenrahmen besteht vollständig aus CFK.

Aus CFK gefertigt sind auch die Seitenschweller, die einen besonders großen Querschnitt aufweisen. Außerdem sorgen zusätzliche Streben und Schubfelder im Vorder- und Hinterachsbereich für eine höhere Karosseriesteifigkeit. Das Leergewicht des neuen BMW i8 Roadster liegt bei 1.595 Kilogramm, 60 Kilogramm höher als beim Coupé.

Leistungsstärkere Batterie

BMW i8 Roadster Foto: BMW

Für den Roadster und auch das neue Coupé wurde die Lithium-Ionen-Batterie weiterentwickelt. Der mittig im Unterboden angeordnete Hochvoltspeicher weist eine von 20 auf 34 Ah erweiterte Batteriezellkapazität und einen von 7,1 auf 11,6 kWh erhöhten Brutto-Energiegehalt (Netto-Energiegehalt: 9,4 kWh) auf. Die rein elektrische Reichweite hat entsprechend zugelegt. Der Roadster kommt nach NEFZ 53 kmweit. BMW rechnet mit einer rein elektrischen Praxisreichweite von bis zu 40 Km – je nach Fahrweise. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose lässt sich die Batterie innerhalb von weniger als viereinhalb Stunden aufladen. An der Wallbox kann der Ladevorgang mit einer Leistung von bis zu 3,6 kW und in weniger als drei Stunden absolviert werden.

Die neue Zellauslegung erhöht die Spitzenleistung des E-Antriebs um 9 kW/12 PS auf 105 kW/143 PS. Gestiegen ist auch das reine E-Tempo auf 105 km/h, respektive mit gedrückter E-Drive-Taste 120 km/h. Bis das erste Elektroauto als Cabrio kommt, kann der i8 Spyder schon mal lautlose Überlandfahrten mit offenem Dach

Der 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner leistet weiterhin 231 PS und 320 Nm und wird durch einen Partikelfilter abgasgereinigt. Die Systemleistung des i8 Roadsters liegt jetzt bei 374 PS. Damit spurtet der Roadster in 4,6 Sekunden auf 100 km/h, bei 250 km/h wird abgeregelt. Der Normverbrauch soll bei 2,1 Liter plus 14,5 kWh Strom liegen.

Das Fahrwerk wurde mit einer strafferen Wankstabilisierung, einer überarbeiteten Lenkung und leichteren 20 Zoll-Felgen aufgewertet. Für den Roadster-Innenraum steht eine neu gestaltete Lederausstattung und eine Dekorlinie mit echten Carbonelementen bereit, das Infotainmentdisplay ist jetzt auch per Touch bedienbar. Der BMW i8 Roadster soll ab März bestellbar sein. Der Preis: 155.550 Euro, gut 17.500 Euro mehr als für das Coupé, dessen Preis BMW um 4000 auf 138.000 Euro angehoben hat. In den Handel kommt er ab Mai 2018.

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Neuester Kommentar

Ich halte den Weg Toyotas mit dem Brennstoffzellen ist für mich der einzig richtige. Denn der löst die 'Ladeproblematik'. Und somit auch die einzige Lösung, die für die Langstrecke adaptierbar ist.

hansam 30. November 2017, 18:47 Uhr
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