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Neuer Opel Grandland X (2017)

Crossover aus Peugeot-Koop kommt als Plug-in-Hybrid

Opel Grandland X (2018) Foto: Axel Wierdemann 22 Bilder

Mit dem Grandland X bietet Opel ab Herbst einen dritten Kompakt-SUV an. Der Fünfsitzer wurde zusammen mit dem Peugeot 3008 entwickelt und wird bei Peugeot gebaut. Wir konnten schon Kontakt aufnehmen.

12.09.2017 Andreas Of 4 Kommentare

Der Grandland X erweitert das Angebot an Crossover-Opel um ein drittes Modell und dehnt die Kompaktklasse auf 4,48 Meter Länge. Der eng mit dem Peugeot 3008 verwandte SUV soll im Herbst auf den Markt kommen. Premiere feiert er während der IAA in Frankfurt (14. bis 24. September 2017). Als Teil der 2012 beschlossenen Kooperation zwischen Peugeot und Opel ist der Grandland X ein Pionier: Es ist der erste Opel, der in einem Peugeot-Werk gebaut wird.

In Sochaux wird der SUV gemeinsam mit dem 3008 auf die Efficient Modular Plattform EMP2 gestellt. Von der Übernahme, die nun vollzogen wird, war allerdings vor fünf Jahren noch nicht die Rede.

Antriebsseitig wird der Grandland davon profitieren: Opel CEO Michael Lohscheller verkündete in seiner Rede auf der IAA, dass der Grandland X der erste Opel sein wird, der als Plug-in-Hybrid ins Angebot kommt. Außerdem soll es ihn schon bald mit einem neuen Spitzendiesel inklusive Achtstufen-Automatik geben.

Opel Grandland X hat Platz für bis zu fünf Passagiere

Opel Grandland X Foto: Opel
Beim Opel Grandland X scheint das Dach dank der schwarzen Elemente zu schweben.

Kurze Überhänge, eine Breite von 1,84 Meter und eine Höhe von 1,64 Meter sollen dem Grandland X einen wuchtigen Auftritt verleihen. Schlanke Scheinwerfer und schmale, horizontale Rückleuchten betonen die Breite, Stoßfänger mit Elementen in Unterfahrschutz-Optik und Schutzelemente sorgen für eine robuste Optik. Damit sich der Grandland X optisch in die Familie einfügt, haben ihm die Designer zudem eine Falte auf die Motorhaube gebügelt. Ein steiler Kühlergrill mit den beiden Chromschwingen und das LED-Tagfahrlicht sorgen für eine Ähnlichkeit zu Insignia & Co.. Stolz sind die Designer auf die präzisen Kanten und Linien, eine davon geht aus der Fuge der Aluminium-Motorhaube in die Gürtellinie über.

Mit einem Radstand von 2,68 Metern – den er mit dem Peugeot 3008 teilt – soll der Grandland X genügend Platz für bis zu fünf Passagiere bieten. Das Kofferraumvolumen gibt Opel mit 514 bis 1.652 Liter an – das liegt auf dem Niveau eines Kompaktklasse-Kombis. Etwas höher liegt die Sitzposition, entsprechend bequem soll der Einstieg sein.

Auf Offroadtechnik verzichtet das Kompakt-SUV, allerdings bietet Opel eine fünfstufige Traktionskontrolle an – die Grip Control ist von Peugeot-Modellen wie etwa dem 2008 bekannt. Von seinem Technikbruder Peugeot 3008 unterscheidet sich der Grandland X durch sein Design und von fast allen anderen SUV in seinem Segment durch sein Dach, das wahlweise schwarz lackiert ist (540 Euro, ab Dynamic). Wie bei Adam und Crossland X wirkt die hintere Dachsäule damit zweigeteilt.

Nur zwei Motoren werden im Grandland X angeboten

Opel Grandland X Foto: Opel
Interieur wie man es von Opel kennt: Dreispeichenlenkrad, klassische Rundinstrumente und ein mittig angeordneter Touchscreen.

Das Angebot an Assistenzsystemen reicht vom Abstandstempomat mit Fußgängererkennung und automatischer Notbremsung, über einen Müdigkeitsalarm, den Parkassistenten bis hin zu einer 360-Grad-Kamera. Typisch Opel sind von der Aktionsgemeinschaft Gesunder Rücken (AGR) zertifizierte Sitze und das Intellilink-Infotainment mit dem Online-Assistenten Onstar. Die Kunststoff-Heckklappe öffnet per Fußkick, das Lenkrad lässt sich beheizen, das Handy lädt induktiv und die Scheinwerfer leuchten mit LED, die ihre Lichtverteilung an Fahrsituation und Gegenverkehr anpassen.

Fahrbericht Opel Crossland XSo fährt der erste Opgeot

Antriebsseitig ist ein 1,2-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 130-Turbo-PS und einem maximalen Drehmoment von 230 Nm an Bord. Der Verbrauch des Ottomotors liegt bei 5,5 bis 5,4 Liter pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 127 bis 124 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht. Gekoppelt ist das Aggregat an eine Sechsstufenautomatik, die auch für den einzigen Diesel verfügbar ist.

Dieser ist ein 1,6-Liter mit 120 PS und einem Drehmoment von 300 Nm. Er verbraucht 4,6 – 4,3 Liter pro 100 Kilometer und stößt 118 – 111 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Diesel reinigt sein Abgas mit Adblue, der Nachfüllstutzen sitzt unter derselben Klappe wie der Tankstutzen. Ergänzend wird es wie oben erwähnt schon bald den größeren Diesel mit 8-Gang-Automatik und ein Plug-in-Hybrid-Modell geben.

Der zu Beginn verfügbare Diesel steht ab 26.500 Euro in der Preisliste. Zum Vergleich, der 24 Zentimeter kürzer Crossland X ist ab 16.850 Euro zu haben, der Mokka X kostet rund 2.000 Euro mehr als dieser. Der etwas größere Zafira startet mit 120-PS-Benziner bei 21.990 Euro. Peugeot indes verkauft den 3008 mit 130 PS starkem Basisbenziner für 22.900 Euro. Als Hauptkonkurrenten sehen die Opel-Strategen Nissan Qashqai und Hyundai Tucson. Allradantrieb gibt es nicht – der sei in diesem Segment nicht gefragt, meinen die Opel-Strategen.

Sitzprobe Opel Grandland X

Opel Grandland X (2018) Foto: A. Heimann/Opel
Der Opel Grandland x bietet viel Platz und hinterlässt einen guten Qualitätsein druck.

Die großen Türen öffnen weit und schließen satt. Der Einstieg gelingt SUV-typisch locker aus der Hüfte, aufrecht sitzen Fahrer und Beifahrer vor einem übersichtlichen Cockpit. Die Instrumentafel besteht aus einem Stück und ist komplett geschäumt: hartes Plastik und störende Fugen Fehlanzeige. Kunstnähte sollen schon im Basismodell einen hochwertigen Eindruck machen. Beim Fahren soll eine lärmgedämmte Frontscheibe für Ruhe sorgen.

Platz haben die Passagiere reichlich, die Vordersitze sind weitläufig einstellbar und je nach Ausstattung auch von der „Aktionsgemeinschaft Gesunder Rücken e.V.“ zertifiziert. Der Qualitätseindruck ist gut, die Übersicht mäßig. Vor allem nach schräg hinten stellt sich die übermäßig breite D-Säule massiv ins Blickfeld, da hilft auch das schmale, dritte Seitenfenster nicht. Eher schon die Rückfahrkamera, doch die ist für das Basismodell nicht zu haben. Dafür erkennt die serienmäßige Kamera hinter der Windschutzscheibe Tempolimits und Spurmarkierungen. Viel Platz, die üblichen Assistenz- und Konnektivitätssysteme, günstige Preise: Der Grandland X soll dazu beitragen, Opel wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Gleichzeitig ist er ein Botschafter der neuen Zukunft unter PSA-Regie.

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Neuester Kommentar

Fehlkonstruktionen kommen doch wohl eher aus Ingolstadt und Wolfsburg ...
Betrüger und Umweltverschmutzer die nichts besseres zu tun haben als die Leute zu betrügen .
In der Zeit wo andere E-Autos entwickeln und auch auf die Straße bringen, entwickeln die
mit voller Absicht Betrugssoftware für ihre alten VAG Motoren .

Tin 23. September 2017, 11:43 Uhr
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