Neues Chrysler-Werk

Zulieferer zahlen mit

Daimler-Chrysler will auf seinem Werksgelände in Toledo (Ohio) gemeinsam mit drei Zulieferanten ein Automobilwerk errichten.

Die Gesamtkosten für das Toledo-Projekt bezifferte Chrysler auf auf 900 Millionen Dollar (750 Millionen Euro). Die Investitionen der Zulieferanten würden auf Kostenersparnisse von 300 Millionen Dollar hinauslaufen, erklärte Tom LaSorda am Dienstag (3.8.). Er führt die Tagesgeschäfte der amerikanischen Daimler-Chrysler-Tochter Chrysler Group.

Die Kuka-Gruppe aus Karlsruhe solle ein rund 25.000 Quadratmeter großes Gebäude errichten und dort die Schweißarbeiten und die Montage vornehmen. Die Stuttgarter Firma Dürr soll die von Kuka gebauten Karosserien in einer von ihre gebauten und betriebenen neuen Lackiererei mit einer Fläche von rund 40.000 Quadratmetern spritzen. Die südkoreanische Hyundai Mobis werde einen neuen Fahrwerkbetrieb mit rund 20.000 Quadratmeter Fläche errichten. Die so ausgestatteten Karosserien und Fahrwerke sollen dann zur Endmontage über Fließbänder in das Chrysler-Gebäude geschickt werden. Der Baubeginn sei für Herbst 2004 geplant und der Produktionsbeginn für 2006.

Dies sei Teil einer Gesamtinvestition von 2,1 Milliarden Dollar, erklärte Chrysler. Das Projekt werde auf Produktionsgelände im Norden von Toledo gebaut und werde eine Fahrzeugfamilie für den weltweiten Verkauf produzieren. Es müssten noch endgültige Kaufabkommen mit den drei Zulieferanten abgeschlossen werden.

Chrysler baut in seinem Werk in Toledo den Jeep-Wrangler- und den Jeep-Liberty-Geländewagen. Das neue Projekt sichert nach Darstellung von Lloyd Mahaffey, einem Regionaldirektor der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft UAW, 3.800 Arbeitsplätze in Toledo.

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