Neues Porsche Museum

Zeitreise in die Porsche-Historie

Foto: Porsche 55 Bilder

Was haben eine Spätzle-Presse, eine Schäferschippe oder ein Golfbag mit einem Automuseum zu tun? Eigentlich gar nichts. Bei Porsche jedoch gehören diese Gegenstände genauso zur Firmengeschichte, wie die Sportwagen. Ein Rundgang vor der offiziellen Museumseröffnung am 31. Januar.

Dort, wo am Stammwerk des Autoherstellers in Stuttgart-Zuffenhausen einmal der Frauenparkplatz war, erhebt sich nun ein Monolith. Der gewaltige, auf drei Säulen schwebende Baukörper erinnert eher an den Flügel eines startenden Jets. Drei Säulen, die ebenfalls das Erbe des Sportwagenherstellers tragen - und zugleich einer Restaurierungs-Werkstatt für historische Modelle der Marke Platz bieten.

Rund 80 Modelle sind ausgestellt

Rund 80 Modelle aus der Geschichte des Herstellers sind ab Ende Januar zu besichtigen. Damit wächst die Zahl der Ausstellungsstücke im Vergleich zum alten Museum um das Vierfache. Für die Auswahl ist Klaus Bischof verantwortlich. Er verwaltet seit 1993 die historische Sammlung, die zur Zeit mehr als 400 Fahrzeuge umfasst.

Auf 5.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche sollen sechs Themeninseln die Philosophie des Sportwagenherstellers verdeutlichen. Sie heißen leicht, clever, schnell, stark, intensiv und konsequent. Pro Jahr werden mehr als 200.000 Besucher erwartet.

Nicht für jedermann zugänglich ist das Archiv im ersten Stock. Es rundet das Bild des Museums als Hort der Markenhistorie ab. Hier lagert die Firmengeschichte in Wort und Bild mit mehr als 2,5 Millionen archivierten Fotos und 1.500 Stunden Film.

Architektur und Öffnungszeiten

Der Wiener Architekt Delugan Meissl hat die futuristische Konstruktion entworfen. Nach dreijähriger Bauzeit erhebt sich nun am Porscheplatz ein Monolith, den drei Säulen tragen. Das rund 35.000 Tonnen schwere Obergeschoss scheint über dem Platz zu schweben - was ihm unter den Porsche-Mitarbeitern den Spitznamen "Flieger" einbrachte. Rund 21.000 Kubikmeter Beton sowie 6.000 Tonnen Stahl stecken in dem rund 100 Millionen Euro teuren Bau.

Damit die Konstruktion nicht wie ein Kartenhaus zusammenbricht, mussten die Ingenieure Verstrebungs-Techniken aus dem Brücken-, Schiffs- und Flugzeugbau einsetzen. So wurden zum Beispiel durch eine der Stützen acht daumendicke Stahllitzen gezogen. Die jeweils 22 Meter langen Stränge mussten mit Spezialgerät bei einer Zugkraft von 300 Tonnen vorgespannt werden.

Am 31. Januar macht das Museum für das Publikum auf. Geöffnet ist es außer montags täglich von neun bis 18 Uhr. Die Kassen schließen um 17.00 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt acht und für Kinder vier Euro. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die Tiefgarage bietet 260 Stellplätze, das Parken kostet zwei Euro (Pauschalpreis). Weitere Infos: www.porsche.de/museum

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