Neuzulassungen April 2017

Absturz um 8 Prozent

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Der Schwung aus den Pkw-Neuzulassungen scheint raus zu sein. Mit 290.697 neu zugelassenen Autos lag der April 2017 um 8,0 Prozent unterhalb des Vorjahresvergleichsmonats.

Insgesamt erhielten 341.385 Kraftfahrzeuge im April erstmals ein Kennzeichen. Hier liegt das Minus gegenüber dem Vorjahr bei 9,7 %. Durch einen starken Jahresauftakt fällt die Neuzulassungebilanz nach vier Monaten dennoch positiv aus. Mit 1.135.381 erstmals in den Verkehr gebrachten Pkw liegt das Plus gegenüber dem Vorjahr noch bei 2,5 %. Auch bei den Gesamtneuzulassungen sorgen 1.319.581 neue Kraftfahrzeuge für ein Plus, wenn auch nur mit bescheidenen 1,6 %.

Das Segment der Kompaktklasse büßt zwar um 13,2 % ein, bleibt aber mit einem Gesamtanteil von 24,2 % am Kuchen immer noch das zulassungsstärkste Segment. Diesem folgen die Kleinwagen und die SUV mit jeweils 13,6 %, wobei die Kleinwagen um 12,9 % verlieren und die SUV um 9,1 % zulegen. Einen zweistelligen Zuwachs um 15,3 % auf einen Gesamtneuzulassungsanteil von 2,2 % hingegen konnten die Wohnmobile zum Saisonauftakt hinlegen. Die Utilities kommen auf einen Anteil von 4,9 % (+9,4 %), die Geländewagen auf einen Anteil von 8,8 % (+5,5 %). In allen weiteren Segmenten schloss der April 2017 mit einem Minus ab.

Diesel klar rückläufig

65,2 % (-7,9 %) der Neuwagen wurden gewerblich und 34,8 % (-8,1 %) privat zugelassen. Das Gros der Neuzulassungen (55,9 %) trägt einen Benziner unter der Haube. Bei den Diesel ist klar ein Abwärtstrend erkennbar. Um 19,3 % eingebrochen kommen die Selbstzünder noch auf 41.3 %. Mit überwiegend positiven Bilanzen können die alternativen Antriebe glänzen. Elektroautos (1.413) wiesen ein Plus von 133,9 % auf und Hybride (6.396) legten um 71,7 % zu – darunter Plug-in-Hybride (2.174) um 125,5 %. Die Neuzulassungen mit Flüssiggas (LPG) angetriebene Fahrzeuge nahmen trotz des angekündigten Entfalls des Steuervorteils um 50,4 % zu, erdgasbetriebene (CNG) Pkw verloren hingegen 50,0 Prozent.

VW, Audi und BMW im Minus

Nach vier Monaten können nahezu alle Autobauer auf eine positive Neuzulassungebilanz blicken. Zweistellig im Plus stehen der Elektroautobauer Tesla (+ 152,6 %), Alfa Romeo (+ 96,2 %), Lexus (+ 59,6 %), Jaguar (+ 51,5 %), Dacia (+ 31,1 %), Fiat (+ 27,1 %), Toyota (+ 26,0 %), Suzuki (+ 24,6 %), Renault (+ 18,2 %), Jeep (+ 13,6 %) und Mitsubishi (+ 11,6 %). Doch wo viel Licht ist, findet sich auch Schatten. DS bleibt nach vier Monaten noch um 29,3 % unter dem Vorjahr. Honda liegt bei minus 26,3 %, Smart bei minus 8,5 % und VW bei minus 6,6 %. Zu den Verlierern zählen auch Nissan (- 2,7 %), Audi (- 2,6 %), Volvo (- 1,9 %) und BMW (- 0,3 %).

Gebrauchtwagenmarkt im Minus

Deutlich im Minus findet sich auch der Gebrauchtwagenmarkt. Im April wechselten 588.951 Autos den Halter, 10,3 % weniger als im Vorjahr. Insgesamt verzeichnet das KBA im April 688.599 Halterwechsel, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 10 % entspricht. Negativ fällt damit auch die Jahresbilanz nach vier Monaten aus. Bei den Pkw ergeben 2.444.662 Halterwechsel ein Minus von 1 %. Insgesamt gingen 2.785.650 Kraftfahrzeuge in neuen Besitz über (- 0,5 %).

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