Neuzulassungen

Aufschwung im Juli

Foto: dpa

Der deutsche Automarkt bleibt auch im Juli weiter in Fahrt. Mit 270.936 Pkw-Neuzulassungen betrug die Zuwachsrate im Juli gegenüber dem Vorjahresvergleichsmonat 1,2 Prozent, meldet das Kraftfahrt Bundesamt am Freitag (5.8.).

Die nur mäßige Zuwachsrate schreibt das KBA der Haupturlaubszeit zu. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Zulassungen um 19,5 Prozent zurück. Von Januar bis Juli wurden 1,967 Millionen Pkw zugelassen, plus 2,3 Prozent. Der Diesel-Anteil an den Neuzulassungen konnte sich nach den Verlusten der letzten Monate geringfügig auf 39,0 Prozent erholen.

Insgesamt legten die Neuzulassungen mit 315.172 im Juli um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, blieben aber um 20,1 Prozent unter dem Vormonat.

VW bleibt vorn

Marktführer auf dem deutschen Markt bleibt weiterhin Volkswagen mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent und 50.239 Neuzulassungen. Auch wenn dies gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 1,4 Prozent bedeutet, legte VW im bisherigen Jahresverlauf um 0,9 Prozent zu.

Mit dynamischeren Entwicklungen glänzen hier jedoch andere Anbieter. Audi konnte im Juli um 25,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen und 22.669 Autos absetzen. In der vorläufigen Jahresbilanz spiegelt sich der Erfolg mit einem Plus von 12,7 Prozent wieder. Satte Juli-Zuwächse verzeichneten auch Chevrolet mit plus 27,2 Prozent und 1.472 Neuzulassungen sowie einem Jahresplus von 19,7 Prozent, Citroen (plus 22,4 Prozent / 6.252 / plus14,6 Prozent), Kia (plus 45,2 Prozent / 3.778 / plus 59,7 Prozent), Mitsubishi (plus 22,0 Prozent / 3.151 / plus 19,1 Prozent), Skoda (plus 27,3 Prozent / 9.537 / plus 7,8 Prozent) und Subaru (plus 34,6 Prozent / 393 / plus1,4 Pozent).

BMW/Mini legte mit 23.308 Neuzulassungen im Juli um 4,9 Prozent zu und verbesserte sein Jahreserergebnis auf plus 16,9 Prozent. Ford erzielte mit 21.858 Neuzulassungen ein Juli-Plus von 4,2 Prozent, bleibt bei der vorläufigen Jahresbilanz um 4,0 Prozent unter der Vorjahresergebnis. Um glatte 7,0 Prozent
blieb Mercedes hinter dem Vorjahr zurück. Im Juli konnten die Schwaben allerdings um 4,5 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 27.171 Neuzulassungen zulegen. Opel brachte 27.469 Fahrzeuge neu in den Verkehr, was ein Minus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. Die Bilanz 2005 steht dagegen bei plus 6,2 Prozent.

Trüber Gebrauchtwagenmarkt

Anders als bei den Neuwagen kommt der Gebrauchtwagenmarkt nicht aus seinem Tief heraus. Das Gesamtergebnis bei den Besitzumschreibungen fiel 8,8 Prozent schlechter aus als im Vormonat und blieb 3,2 Prozent hinter dem Vorjahresmonat. 561.596 Pkw-Umschreibungen blieben im Schnitt mit einem Rückgang um 8,4 Prozent gegenüber dem Vormonat und 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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