Neuzulassungen

Dezember-Endspurt

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Ein starker Schlussspurt auf dem Automarkt bescherte den Neuzulassungen zum Jahresende ein beeindruckendes Hoch. Im Dezember wurden insgesamt 341.656 Fahrzeuge erstmals zugelassen, was einem Plus von 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht, meldet das KBA am Freitag (5.1.).

Gegenüber dem Vormonat fiel die Zahl der Neuzulassungen zwar um 5,9 Prozent, dennoch legten die Gesamtneuzulassungen im Jahr 2006 mit 3.990.973 um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Die Pkw-Neuzulassungen betrugen im Dezember 303.416, was ein Minus von 6,9 Prozent gegenüber dem November bedeutet. Gemessen am Dezember 2005 liegt das Plus allerdings bei 17,7 Prozent. Insgesamt wurden in 2006 3.467.961 Pkw und damit 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr erstmals in den Verkehr gebracht.

Flüssiggas im Kommen

Neben den sparsamen Fahrzeugen des Mini-Segments (plus 15,3 Prozent) fanden vor allem Geländewagen (plus 16,5 Prozent) reichlich Zuspruch. Pkw der teuren Oberklasse (plus 10,6 Prozent) sind mit den familienfreundlichen Vans (plus 10,3 Prozent) auf ähnlichem Wachstumskurs. Bei der Kraftstoffart hat der Diesel um 7,7 Prozent zugelegt. Während der Durchschnittsverbrauch bei Diesel-Pkw stagniert (6,5 l/100 km) ging er bei den Benzinern leicht zurück (7,4 l/100 km). Flüssiggas (plus 206 Prozent) und Erdgas (plus 44 Prozent) werden zurzeit als Alternative besonders hoch gehandelt. 15.775 neue Pkw waren 2006 mit dieser Antriebsvariante ausgestattet.

Dacia mit Rekord-Plus

Erfolgreich zeigten sich 2006 Marken aus Italien mit einem Gesamtzuwachs von 29,6 Prozent. Alfa legte um 39,1 Prozent auf 15.182 Neuzulassungen zu. Fiat kam mit 78.072 neuen Autos auf ein Plus von 29,9 Prozent. selbst Lancia schaffte mit 2.626 Neuzulassungen ein Plus von 1,9 Prozent. Französische Marken Peugeot (111.151/- 5,8 Prozent), Renault (149.516/- 10,9 Prozent) und Citroen (83.469/+ 15,2 Prozent) mussten insgesamt Einbußen in Höhe von 3,9 Prozent hinnehmen. Die Reanult-Tochter Dacia hingegen glänzte mit einem Rekordplus von 207,4 Prozent bei 6.292 Neuzulassungen. Renault selbst bleibt stärkste Import-Marke.

Bei den deutschen Herstellern konnten zum Jahresende VW (689.116/+ 10,8 Prozent), Porsche (17.490/+ 5,6 Prozent), Audi (262.356/+ 5,5 Prozent) und BMW/Mini (297.457/+ 2,2 Prozent) schwarze Zahlen aufweisen. Verloren haben dagegen Mercedes (342.768/- 0,3 Prozent), Ford (243.845/- 1,2 Prozent) und Opel (334.479/- 3,9 Prozent) Der Anteil deutscher Marken ging 2006 leicht zurück (64,0 Prozent).

Gebrauchtmarkt wieder im Plus

Erstmals nach sieben Jahren stehen in der Bilanz der gebrauchten Fahrzeuge wieder schwarze Zahlen. Die Besitzumschreibungen beliefen sich 2006 auf insgesamt 7.522.417 Fahrzeuge (plus 0,9 Prozent). Bei den Pkw stiegen die Halterwechsel um 1,2 Prozent auf 6.733.072 an.

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