New Lancia Stratos

Ferrari-Chef testet den New Stratos

New Stratos Foto: Brose 50 Bilder

Mit dem News Stratos wird die Legende des Lancia Stratos wiederbelebt. Und zur Generalprobe ließen es sich Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sowie Cheftester Dario Benuzzi nicht nehmen, den kleinen Konkurrenten persönlich unter die Lupe zu nehmen – um anschließend recht beeindruckt dem Einzelstück wieder zu entsteigen.

Außerdem konnte der erfahrene Benuzzi noch wertvolle Tipps zur Verbesserung des Handlings geben. Die italienische Designschmide Pininfarina hat den New Stratos aufgebaut und dabei das Design des Lancia Stratos weiterentwickelt. In die vollständig aus Karbon gefertigte Karosserie ist ein Überrollkäfig integriert, ganz so wie beim Vorgänger, der drei Rallye-WM-Titel holte.

New Stratos mit Ferrari-V8

Der New Stratos baut auf einem um 20 Zentmeter verkürzten Ferrari 430 Scuderia-Chassis auf und wiegt lediglich 1.240 Kilo. Das Leistungsgewicht soll bei 2,25 Kilogramm pro PS liegen. Als Antrieb dient ein 4,3 Liter großer Ferrari-V8, der im 430 Scuderia 510 PS leistet. Das Aggregat holt sich seine Frischluft durch die seitlichen Schlitze des Dachspoilers.

Das Endprodukt des Achtenders verlässt über eine neue Abgasanlage mit Fächerkrümmer und Sportkat den New Stratos. Die gewonnen Energie gibt der Fahrer über ein Sechsganggetriebe mit mechanischer Differentialsperre an die Hinterachse ab. Der Gangwechsel soll nach Herstellerangaben in weniger als 60 Millisekunden erfolgen. Via Lenkradknöpfen kann der Pilot die Dämpfereinstellung des überarbeiteten Fahrwerks einstellen.

Keramikbremse sorgt für negative Beschleunigung

Den Kontakt zur Straße halten 19 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss und Reifen der Dimension 265/30 beziehungsweise 315/30 an der Hinterhand. Dahinter verbergen sich 398 Millimeter große Kreamikbremsscheiben mit Sechskolbensätteln (Vorderachse / 350 Millimeter; 4 Kolben an der Hinterachse), die zur Brembobremsanlage gehören.

Pininfarina könnte 25 New Stratos als Kleinserie bauen

Doch weder Lancia noch Pininfarina stecken als Köpfe hinter dem New Stratos. Ein Unternehmer aus Süddeutschland hat sich zusammen mit seinem Sohn einen persönlichen Traum erfüllt und Pininfarina mit dem Bau des Einzelstücks beauftragt. Die italienische Designschmiede könnte den New Stratos sogar in einer Kleinserie von 25 Exemplaren bauen - eine Entscheidung ist indes noch nicht gefallen.

Unternehmer Michael Stoschek hatte bereits seit dem Jahr 2003 die Idee, einen Lancia Stratos aufzubauen, finanziell beteiligte er sich auch an dem Fenomenon-Stratos, der auf dem Genfer Autosalon 2005 präsentiert wurde.

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