auto motor und sport im neuen Design
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Nissan 370Z Facelift (2018)

Mini-Änderungen am Saugmotor-Sportwagen

Nissan 370Z Facelift 2018, Sportwagen Foto: Nissan 4 Bilder

Nissan erneuert ihren Sportwagen 370Z. Die Änderungen fallen insgesamt recht gering aus: Es gibt neue Exterieur-Features wie schwarze Türgriffe, neue Felgen und dunklere Rückleuchten. Plus: Eine Schwachstelle wurde ebenfalls korrigiert.

Seit seiner Premiere im Jahr 2008 gilt der Nissan 370Z zwar nicht gerade als Verkaufsschlager, dafür aber als charakterstarker Sportwagen. Auch wegen seines oldschooligen Saugmotors mit 3,7 Liter Hubraum. Für das Modelljahr 2018 hat Nissan den 370Z nach neun Jahren eine Überarbeitung spendiert. Die fällt allerdings eher mau aus.

Marginale Design-Änderungen am 370Z

Auf den ersten Blick sieht das Facelift-Modell tatsächlich so aus wie vorher: die Frontpartie ist gleich geblieben, die Heckpartie ebenfalls – und im Innenraum gibt's auch nichts Neues.

Nissan 370Z Facelift 2018, Sportwagen Foto: Nissan
Neu sind die Felgen, die Farbe und die dunkle Einfassung der Rückleuchten.

Erst beim zweiten Hinschauen wird klar: 1. Der Lack „Red Metallic“ ist neu – aber leider nicht für die Nismo-Variante erhältlich. 2. Die Türgriffe sind jetzt schwarz lackiert, vorher waren sie stets silber. 3. Die Felgen, 19 Zoll in ihrer Größe, gibt's ebenfalls erst seit dem Facelift. 4. Die Rückleuchten sind jetzt etwas abgedunkelt, „smoked“ würde man bei Porsche dazu sagen.

Eine technische Änderung gibt's dann auch: Und war hat Nissan zusammen mit dem japanischen Zulieferer Exedy eine neue Hochleistungs-Kupplung für den 370Z Facelift mit Handschaltung entwickelt. Gut so – denn: Eine rupfende Kupplung galt lange als Schwachstelle bei den handgeschalteten Vorfacelift-Modellen des 370Z.

Mit der neuen Exedy-Kupplung soll vor allem das Herunterschalten erleichtert werden – zusätzlich spricht Nissan von mehr „Präzision und Spaß“ beim Schaltvorgang.

Nissan 370Z Roadster "RS"
Der Nismo für Flanierer

Motorleistung & Preis ändern sich nicht

Unberührt von den Facelift-Maßnahmen bleibt das Triebwerk, der 3,7 Liter große V6-Saugmotor. Er leistet weiterhin 328 PS. Der Kunde hat beim 370Z Facelift die Wahl, ob er ein Sechsgang-Handschaltgetriebe bestellt oder eine siebenstufige Automatik-Version.

Nissan 370Z Nismo, Inteieur Foto: Rossen Gargolov
Handschalter kommen in den Genuss des Rev-Matching beim Herunterschalten: Die Motordrehzahl wird angepasst, dass Schaltrucke ausbleiben.

Handschalterkunden kommen weiterhin in den Genuss des „RevMatching“, das die Motordrehzahl beim Herunterschalten anpasst und auch beim Hochschalten assistiert, damit bei langsamen Schaltvorgängen die Drehzahl nicht zu weit abfällt.

Bei allen Nissan 370Z-Modellen, sprich GT oder Nismo, verbaut Nissan ab sofort das Premium-Infotainmentsystem als Standard. Einen Preis hat Nissan bisher nur für die UK-Modellen angegeben: Rund 29.000 Pfund Sterling sind in Großbritannien für den 370Z Facelift fällig. Bei uns in Deutschland kostet der Sportwagen 34.130 Euro.

Der Nissan 370Z Nismo wird ohne jegliche Änderungen so weiterverkauft wie bisher. Sein Preis: Fast 47.000 Euro.

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