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Nissan Friend-Me auf der Shanghai Auto Show: Für junge Chinesen

Nissan Friend-Me auf der Shanghai Auto Show Das Auto für junge Chinesen

Mit dem Friend-Me zeigt Nissan in Shanghai eine modern gezeichnete Studie mit reichlich LED-Beleuchtung und aufwendiger Infotainment-Technik. Das kompakte Fließheck-Modell soll vor allem das Interesse junger Chinesen wecken.


Das größte Verkaufspotential sieht Nissan bei Chinesen zwischen 20 und 30 Jahren also jenen, die in den 1980er Jahren geboren wurden. "Als eine Generation, die ohne Geschwister aufgewachsen ist, schätzt sie die gemeinsam mit Freunden verbrachte Zeit - und hier setzt das neue Konzeptfahrzeug an," heißt es in einer Mitteilung des japanischen Herstellers. Damit wäre zumindest der etwas sonderbare Name "Friend-Me" geklärt.

Erlebbar wird diese Strategie im Innenraum des Nissan Friend-Me. 4 Personen nehmen hier auf 4 Einzelsitzen Platz. Vom Armaturenbrett bis zum Fond spannt sich eine Mittelkonsole, die mit großen berühungsempfindlichen Bildschirmen ausgestattet ist. Alle Passagiere genießen demnach Zugriff auf die Infotainment-Einheit und können mit ihr interagieren. Über eine Smartphone-Anbindung soll es zudem möglich sein, Inhalte (Bilder, Videos etc.) auf die Bildschirme zu übertragen und so mit anderen Passagieren zu teilen.

Nissan Friend-Me mit gegenläufig öffnenden Türen

Von außen ist der grau lackierte Nissan Friend-Me gleichermaßen futuristisch wie sportlich durchgestylt. Die Grundzutaten: kurze Überhänge, der Nissan-typische Kühlergrill in V-Form, große Lufteinlässe und zahlreiche Sicken und Kanten. Vorne wirkt der Friend-Me mit seiner tief gezogenen, stark gewölbten Fronthaube fast wie ein Sportwagen. Hinten gibt er sich mit dem scheinbar über der C-Säule frei schwebendem Dach eher unkonventionell. Die Scheinwerfer und Rückleuchten sind wie ein Bumerang gezeichnet und werden, wie auch das vordere Nissan-Logo von LEDs beleuchtet. Die Türen des Viersitzer öffnen gegenläufig zueinander, so dass auf eine B-Säule verzichtet werden konnte und ein breiter Einstieg zum Innenraum entsteht.

Die Nissan Friend-Me basiert übrigens auf der bestehenden Limousinen-Architektur von Nissan (Infiniti G-Baureihe) und benötigt nur wenige zusätzliche Komponenten. Angetrieben wird die Studie von einem Hybridsystem. Nähere Angaben zu der Motorisierung machte Nissan bislang noch nicht.

Ob das Modell so oder so ähnlich tatsächlich in Serie gehen wird, dürfte wohl von der Resonanz beim chinesischen Messepublikum abhängen.

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