Nissan GT-R

Neue Turbo-Macht

Foto: Nissan 24 Bilder

Update ++ Um den neuen GT-R von Nissan rankten sich viele Spekulationen und Gerüchte. Jetzt sind sie da, die Fakten zum Supersportler und Porsche Turbo-Konkurrenten aus Fernost, der seine Premiere auf der Tokio Motor Show feiern wird.

Die Optik mit den ausgestellten Kotflügeln, der tiefgezogenen Frontschürze und dem aufgesetzten Heckspoiler des 4,65 Meter langen, 1,89 Meter breiten und 1,37 Meter hohen Supersportlers war schon weitestgehend bekannt - auch der Radstand von 2,78 Metern.

Die Antriebstechnik wird erst jetzt offenbar. Ein 3,8-Liter-V6 leistet, von zwei Turboladern unter Druck gesetzt, 480 PS und bringt es auf ein maximales Drehmoment von 588 Nm. Verteilt wird diese Kraft mit einem Transaxle-Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe permanent auf alle vier Räder. Gangwechsel erfolgen über Lenkrad-Wippen. Die Kraftverteilung zwischen den Achsen übernehmen elektronisch gesteuerte Differenziale. Im Normalfall ist der GT-R als reiner Hecktriebler unterwegs, bei Bedarf kann aber 50 Prozent der Kraft auf die Vorderachse geleitet werden.

Manuelle Eingriffe erlauben die Fahrwerksabstimmung, das Stabilitätsprogramm und die Getriebesteuerung. Ein G-Messgerät zeigt Querbeschleunigungswerte an.

Verzögert wird mit 380er-Brembo-Bremsscheiben und Sechskolben-Monoblockzangen vorn sowie Vierkolbenzangen hinten. Zum Thema Leichtbau tragen zahlreiche Karosseriebauteile aus Aluminium und Kohlefaser bei. Dennoch bringt der GT-R leer gut 1.750 Kilogramm auf die Waage. Die Bodenhaftung sichern 20 Zoll große Run-Flat-Pneus im Format 255/40 vorn und 285/35 hinten.

Über 300 km/h schnell

Damit soll der GT-R den Sprint von Null auf 100 km/h in unter vier Sekunden schaffen, die Höchstgeschwindigkeit soll bei rund 310 km/h liegen. Als Fahrdynamikreferenz führt Nissan zudem eine Nordschleifenzeit von 7:38 Minuten an, die unter nicht optimalen Bedingungen erzielt worden sein soll. Für den US-Markt wird ein Preis von rund 80.000 Dollar anvisiert. Nach Deutschland kommt der GT-R Anfang 2009. Die umgerechnet knapp 50 000 Euro, die in Japan für den Sportwagen verlangt werden, dürfen laut Nissan-Sprecher Michael Bierdümpfl nicht als Maßstab für die Preisgestaltung hierzulande genommen werden. Viel eher eine Aussage von Konzernchef Carlos Ghosn, der den Wagen als "Konkurrent für den Porsche 911 Turbo zum halben Preis" umschreibt und damit einen Korridor von 70.000 bis 80.000 Euro vorgibt.

Dieser Konkurrent bringt es aus seinem 3,6-Liter-Turbo-Boxer auf 480 PS und 620 Nm. Die Sprintzeit des Zuffenhausener Allradlers liegt bei 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bei 310 km/h und sein Preis in Deutschland bei etwa 140.000 Euro.

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