Nissan IMx Kuro

Elektro-Studie mitUpdate für den Genfer Salon 2018

03/2018, Nissan IMx Kuro Foto: Nissan 30 Bilder
Auto Salon Genf 2018

Der Nissan IMx fährt völlig autonom und völlig emissionsfrei bis zu 600 Kilometer weit. Auf dem Genfer Salon zeigt Nissan eine weiterentwickelte Version der Studie.

Geht es nach Nissan, so fahren wir in der Zukunft, rein elektrisch, komplett vernetzt und völlig autonom. Wie diese Mobilität aussehen könnte, zeigen die Japaner auf der Tokyo Motor Show mit der Studie Nissan IMx. Die zeigt aber nicht nur die zukünftige Technik, sondern gibt auch einen Ausblick auf das Design autonom fahrender Modelle von Morgen.

Waren Fahrzeuge bislang so entwickelt, dass die Karosserie die Insassen von der Außenwelt abschirmen und sich der Fahrer voll auf das Fahren konzentrieren konnte, so werden autonom fahrende Modelle versuchen die Passagiere mit der Umwelt zu vernetzen, ohne die Privatsphäre gänzlich aufzugeben. Nach japanischer Philosophie sollen so Bewegung und Stille miteinander harmonisch kombiniert werden.

Äußerlich wirkt der IMx wie ein hochgebockter Nissan Leaf. Auf dem bulligen Unterbau sitzt ein großzügig verglastes filigranes Passagierabteil. Die vorderen Radläufe tragen großflächig dimensionierte Luftleitelemente. Unter der spitz zulaufenden Front, den Seitenschwellern und dem Heckabschluss hängen Blades. Die hinteren Radläufe münden in großen Entlüftungskiemen. Alles in allem ist die Gesamtform auf Windschlüpfigkeit optimiert.

Steuerung per Gesten und Augenbewegung

Nissan IMx Concept Foto: Nissan
Gegenläufig öffnende Türen öffnen den Zugang zum Innenraum.

Zugang zum Innenraum gewähren große, gegenläufig angeschlagene Türen. Auf eine B-Säule wurde verzichtet. Im Innenraum nehmen vier Einzelsitzschalen auf dünnen Säulen die Passagiere auf. Der Fahrzeugboden wurde komplett eben gestaltet. Zwischen den Vordersitzen erhebt sich eine als Touchscreen ausgelegte Mittelkonsole mit Armauflage. Die Armaturentafel aus Holz zeigt sich clean. Die zentrale Anzeige und Bedienfläche sitzt an der Stelle des Lenkradpralltopfs. Hier kann der Fahrer per Augenbewegung oder Handgeste Steuerungsbefehle erteilen. Ergänzend zieht sich um die komplette Armaturentafel eine OLED-Anzeigestreifen, auf dem unterschiedlichste Inhalte wiedergegeben werden können. Im autonomen Modus versenkt sich das Lenkrad in der Armaturentafel und die Sitze schwenken in den Komfortmodus.

600 Kilometer Reichweite

Die komplett neu entwickelte Elektroantriebsplattform unter dem Nissan IMx setzt auf einen zentral positionierte Batterie sowie E-Motoren an beiden Achsen. Der elektrische Allradantrieb leistet 320 kW und stellt ein maximales Drehmoment von 700 Nm bereit. Die Batterie, von der Nissan keine Kapazität angibt, soll eine Reichweite von über 600 Kilometer ermöglichen. Wird der gebunkerte Strom nicht zum fahren benötigt, so kann sich der IMx auch autonom in ein Stromnetzwerk einklinken und dort einspeisen.

Update für den Genfer Salon 2018

03/2018, Nissan IMx Kuro Foto: Nissan

Nach der Premiere auf der Tokyo Motor Show im Herbst 2017 verschwand die IMX-Studie nicht einfach in der Garage. Nissan hat sie in einer überarbeiteten Fassung mit zum Genfer Salon gebracht, der neue Name ist jetzt IMx Kuro.

Die Studie mit dem Namenszusatz – Kuro ist japanisch für die Farbe Schwarz – unterscheidet sich nicht nur durch eine leicht modifizierte Frontpartie, sondern vor allem durch den dunkelgrauen Lack und schwarze Details an den Rädern vom Ursprungsmodell.

Außerdem haben die Ingenieure die Anfang 2018 vorgestellt Brain-to-Vehicle-Technologie in das Elektroauto eingebaut. Sensoren messen und werten die Gehirnströme des Fahrers aus, womit die Fahrassistenten schneller als bisher reagieren können. Außerdem soll das System vom Verhalten des Fahrers lernen und zukünftige Situationen daraus ableiten können.

Die Integration der Brain-to-Vehicle-Technologie lässt vermuten, dass Nissan aus dem IMX und dem jetzt gezeigten IMx Kuro ein serienreifes Modell entwickeln könnte, noch bevor das voll autonome Fahren möglich ist.

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