Nissan Juke auf dem Genfer Autosalon

Design-Outlaw im frischen Look

03/2014, Nissan Juke Facelift Genf Foto: Nissan 37 Bilder

Nissan frischt den Juke mit einem Facelift auf. Zum Paket gehören auch neue Motoren, neue Ausstattungen sowie ein neues Personalisierungsprogramm. Premiere feiert der Juke in Genf.

An der radikalen Optik des Nissan Juke waren zum Facelift, das auf dem Genfer Autosalon debütiert, keine radikalen Änderungen notwendig. Nachgefeilt wurde dezent. Neu sind die Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der Kühlergrill und der etwa robuster gestaltete vordere Stoßfänger. Neu sind auch die Seitenblinker in den Außenspiegeln. Am Heck zeigen sich neue Rückleuchten mit LED-Technik sowie ein ebenfalls neu gezeichneter Stoßfänger.

Ein frisches Design hält Nissan auch für die verfügbaren Leichtmetallräder bereit. Die Lackpalette wurde auf 10 Farbtöne aufgestockt.

Juke mit neuem Basisbenziner

Ein neu gestalteter Kofferraum hält in den Frontantriebmodellen nun satte 354 Liter Ladevolumen bereit. Kontaktfreudiger zeigt sich das überarbeitete Infotainmentsystem, das jetzt auch Smartphones andocken lässt. Für Frischluftfans kann der Nissan Juke künftig mit einem großen Glasschiebedach ausgestattet werden. Zudem wurden alle Ausstattungsvarianten aufgewertet und die Angebotspalette um verschiedene Personalisierungspakete aufgestockt.

Auf der Antriebsseite bildet der neue 1,2-Liter-Turbobenziner mit 115 PS und 190 Nm Drehmoment sowie einem serienmäßigen Start-Stopp-System das neue Basistriebwerk. Der 1,5-Liter-Turbodiesel bleibt unverändert, der 1,6-Liter-Turbobenziner mit 190 PS wurde im Drehmomentverlauf und im Abgasverhalten optimiert.

Zu den weiteren Neuerungen im Nissan Juke zählen zudem ein verbesserter Allradantrieb mit Torque Vectoring System, das Nissan Safety Shield und ein Dynamic Control System.

Nissan Juke Nismo RS wird noch stärker

Mehr Leistung gibt es im Nissan Juke Top-Modell - dem Juke Nismo RS. Hier legt der 1,6-Liter-Turbobenziner auf 218 PS und das maximale Drehmoment in den Frontantriebsversionen mit Schaltgetriebe und mechanisches Sperrdifferenzial von 250 Nm auf 280 Nm. In der Allradvariante bleibt es bei 250 Nm, das Sperrdifferenzial entfällt allerdings. Das Allradsystem verfügt über ein Torque Vectoring System sowie ein CVT-Getriebe mit manuellem Achtgang-Modus und Schaltwippen am Lenkrad. Auch das Abgassystem wurde in Sachen Soundentfaltung weiter optimiert.

Das Fahrwerk wurde mit neuen Federn und Dämpfern abgestimmt, die vorderen Bremsscheiben legen auf 320 mm zu. Ansonsten profitiert der Juke Nismo RS von den Änderungen des normalen Juke.

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