Nissan Leaf Elektroauto, Genfer Autosalon, Messe, 2014 Stefan Baldauf / Robert Kah
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Nissan Leaf, Scheinwerfer
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Nissan Leaf auf dem Autosalon Genf

Mehr Reichweite und mehr Platz für Gepäck

Nissan hat den Leaf überarbeitet. In Genf präsentiert sich der Elektro-Kleinwagen mit zahlreichen technischen Verbesserungen, mehr Platz im Kofferraum und neuen Ausstattungslinien.

Knapp 3 Jahre nach der Einführung des Nissan Leaf hat der japanische Autobauer nun gezielt an dessen Schwächen gearbeitet. Das Ergebnis der Arbeit ist mitunter eine verbesserte Reichweite, die nach Angaben von Nissan von 175 auf knapp 200 Kilometer erweitert werden konnte. Dafür wurde unter anderem eine Wärmepumpe für das Klimasystem eingebaut, die den Energieverbrauch beim Heizen und Kühlen senkt. Außerdem konnte mit der leicht modifizierten Frontpartie der cW-Wert von 0,29 auf 0,28 gesenkt werden. Der Elektroantrieb mit dem 80 kW starken E-Motor und den Lithium-Ionen-Akkus im Unterboden des Nissan Leaf blieb unangetastet.
 

Nissan Leaf mit 40 Liter mehr Kofferraumvolumen

Mehr Platz im Gepäckabteil des Nissan Leaf konnte mit der Verlegung des Wechselrichters erreicht werden. Dieser wanderte aus dem Kofferraumboden in den vorderen Motorraum gibt somit Platz für 40 Liter mehr Gepäck frei. Kleine Modifikationen am Fahrwerk des Kleinwagens sollen Komfort und Dynamik zu Gute kommen. Innen ist der Leaf mit neuen Sitzen ausgestattet, die mehr Seitenhalt bieten sollen und mit recyceltem Stoffgewebe bezogen sind. Optional steht erstmals auch eine Lederausstattung bereit.

Zur Markteinführung des überarbeiteten Nissan Leaf im Mai stehen zudem drei neue Ausstattungslinien zur Wahl. Die Einstiegsvariante (Visia) kommt mit 16-Zoll-Stahlfelgen, schwarzen Rückspiegelkappen und Halogenscheinwerfern. Die mittlere Ausstattungslinie (Acenta) trägt 16 Zoll große Alufelgen, Rückspiegel in Wagenfarbe, getönte Scheiben ab der B-Säule. Die Topausstattung (Tekna) kommt mit 17-Zoll-Alufelgen, LED-Scheinwerfern, Ledersitze, eine Einparkhilfe, die den Wagen in der Vogelperspektive mithilfe von vier Kameras auf das Sieben-Zoll-Display des Navigationsgeräts projiziert und einem Soundsystem von Bose.

Elektro-Kleinwagen wird nun auch in USA und Europa gebaut

Gebaut werden soll der Nissan Leaf übrigens nicht mehr nur in Japan. Auch in den USA und dem britischen Werk in Sunderland soll der Elektro-Kleinwagen künftig vom Band rollen. Ob sich mit dem Facelift auch etwas am Preis ändert steht bislang noch nicht fest. Aktuell steht der Nissan Leaf mit 33.990 Euro in der Preisliste.

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