Nissan

Neue Modelle, mehr Gewinn

Der mit Renault verflochtene Autokonzern Nissan will in den nächsten drei Jahren seine Modellpalette enorm erweitern und neue Rekordwerte beim Gewinn einfahren.

Der mit Renault verflochtene Autokonzern Nissan will in den nächsten drei Jahren seine Modellpalette erheblich erweitern und neue Rekordwerte beim Gewinn einfahren. „Die wiedergewonnene Ertragskraft versetzt uns in die Lage, 28 neue Produkte auf den Markt zu bringen“, sagte Nissan-Chef Carlos Ghosn am Freitag (27.9.) auf dem Pariser Automobilsalon. Vom Wiedereinstieg in den Kleinstwagenmarkt über die Neueinführung des Sportwagens Z bis zum bevorstehenden Start des Luxusgeländewagens Murano reicht sein ehrgeiziges Programm.

Vor allem im stark wachsenden Markt für anspruchsvollere Geländewagen wittert Ghosn ein lukratives Geschäft. „Dieses Segment wird weiter kräftig zulegen.“ Die harte Konkurrenz durch die deutschen Hersteller – Volkswagen mit seinem neuen Touareg, Mercedes, BMW und Porsche mit dem neuen Cayenne – fürchtet Ghosn nicht. Hohe Wachstumsraten erwartet er in erster Linie weiter vom US-Markt. „Der Boom in den USA setzt sich fort.“ Nissan habe am US-Markt eine gute Position mit rund 4,2 Prozent Marktanteil.

Schwächer laufe der Automarkt in Europa. Dort will Nissan vor allem mit dem neuen Kleinwagen Micra sowie mit Diesel- und Allradfahrzeugen punkten. Der Absatz in Europa von 483.000 Fahrzeugen im vergangenen Jahr soll bis zum Ende des Fiskaljahres 2004 (31. März) um 100.000 gesteigert werden. Im laufenden Geschäftsjahr 2002/2003 habe Nissan weltweit in den ersten fünf Monaten ein Absatzplus von zehn Prozent erzielt und den Gewinn bereits deutlich gesteigert.

Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Nissan seinen Reingewinn um mehr als 12 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro – bei knapp 54 Milliarden Euro Umsatz. „Gewinnsteigerung hat Vorrang, aber Gewinn- und Umsatzwachstum gehen Hand in Hand“, betonte Ghosn. Er wird 2005 nach dem Wechsel von Renault-Chef Louis Schweitzer an die Verwaltungsratsspitze nach derzeitigen Plänen auch die Geschäftsführung des französischen Konzerns übernehmen. An Nissan ist Renault mit 44,4 Prozent beteiligt. Die enge Partnerschaft mit Renault werde weiter verstärkt, sagte Ghosn. Das gelte insbesondere für die gemeinsamen Autoproduktions-Plattformen – die Zahl soll bis zum Ende des Jahrzehnts auf zehn steigen -, aber auch für den Handel.

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