Nissan Qashqai

Golf im SUV-Pelz

Foto: Nissan 14 Bilder

Für den Nissan Qashqai fing die öffentliche Zuschaustellung bereits 2004 auf dem Genfer Auto Salon an, jetzt auf der Auto Show in Paris ist die finale Version des SUV in Golfgröße zu sehen. Zu den Händlern rollt der Qashqai jedoch erst 2007.

Damit der Qashqai nicht nur rollt, sondern auch richtig fährt, sind im Motorenprogramm des Fünftürers je zwei Selbstzünder und zwei Otto-Motoren vorgesehen. Den Einstieg bei den Benzinern bildet der 1,6-Liter mit 115 PS, als Top-Motor fungiert der 2,0-Liter mit einer Leistung von 140 PS. Die Selbstzünderfraktion beschließt eine 1,5 dCi, der 106 PS leistet sowie ein 2,0 Turbodiesel mit 150 PS. Wobei letzterer serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgeliefert wird. Für die Kraftübertragung stehen je nach Motorisierung manuelle Sechs- und Fünfgangschaltungen sowie eine Sechsstufenautomatik und ein stufenloses CVT-Getriebe zur Auswahl.

Allrad gegen Aufpreis

Diese Getriebe übertragen die Motorleistung auf die Vorderräder, für die 2,0-Liter-Aggregate ist indes gegen Aufpreis das Allradsystem aus dem Nissan X-Trail orderbar. Die Bremsarbeit wird von einem zweistufigen Bremskraftverstärker sowie einem ABS mit elektronisch geregelter Bremskraftverteilung vereinfacht. Ein ESP soll bei Überschreitung des Grenzbereiches wieder Ordnung in der Fahrdynamik herstellen.

Dynamisch auch das Äußere des Qashqai. Dominantes Element an der Front ist der Nissan-Badge, der von einer verchromten u-förmigen Spange umrahmt wird. Die stark in die Kotflügel gezogenen Hauptscheinwerfer, die tiefgezogene Frontschürze sowie die konturierte Motorhaube sind State-of-the-art im derzeitigen SUV-Styling. Ebenso die nach hinten sich verjüngende obere Fensterlinie, die coupéhafte Seitenansicht und die ausgestellten Radhäuser. Im hinteren Bereich sind die Radhäuser sogar Teil der schmalen Türen. Die Schokoladenseite des Qashqai ist mit Sicherheit die Heckansicht, die mit dem ungewöhnlichen Heckleuchten-Design, die Blicke auf sich zieht.

Im Inneren erfüllt diese Aufgabe der asymmetrische Armaturenträger, in dessen Cockpit herkömmliche runde Anzeigen ihr Dasein fristen. Auf dem Armaturenträger prangt der TFT-Monitor und informiert Fahrer und Mitreisende über die Audio-, Klima- und Navieinstellungen. Zum Komfort tragen zudem die konturierten Vordersitze sowie die angedeuteten Einzelsitze auf der Rückbank bei. Diverse Features wie das Panoramadach, Automatikfunktionen für Scheinwerfer und Scheibenwischer, Navigationssystem, Rückfahrkamera oder die Bluetooth-Schnittstelle für das Mobiltelefon sind ab Werk verbaut, teils allerdings auch aufpreispflichtig.

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