Nissan und Renault verstärken Plattformstrategie

Zur weiteren Senkung der Produktionskosten wollen die Autohersteller Renault und Nissan ihre gemeinsame Plattformstrategie verstärken.

Renault-Chef Louis Schweitzer sagte dem Branchenmagazin "Automobilwoche", die Allianz wolle 2010 mit nur noch zehn Plattformen auskommen - 1999 waren es noch 33. Spätestens 2006 wollen die Partner jährlich rund 1,7 Millionen Fahrzeuge allein auf Basis der B-Plattform bauen. Auf dieser ersten gemeinsam entwickelten Plattform werden neben dem Kleinwagen Nissan Micra - und den Nissan-Modellen March und Cube für den japanischen Markt - der Renault Modus und der Clio-Nachfolger (ab 2005) gebaut.

Die Umsatzrendite von Renault will Schweitzer im kommenden Jahr auf 4,5 Prozent steigern (2003: 3,7 Prozent). "Durch die Allianz mit Nissan können wir Autos bauen, die wir sonst nie hätten realisieren könnten", sagte Schweitzer. Die Sparpotenziale der Partnerschaft zeigten sich auch im gemeinsamen Einkauf. Nach Angaben von Renault betrug das weltweite Einkaufsvolumen im Jahr 2003 rund 21,5 Milliarden Dollar - es soll 2004 auf 33 Milliarden Dollar steigen. Sowohl 2004 als auch 2005 wollen die Partner durch Synergien im Einkauf 1,4 Milliarden Dollar sparen.

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