Obama für Hilfen an Autoindustrie

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Der neugewählte US-Präsident Barack Obama hat sich für staatliche Hilfen an die kriselnde Autoindustrie ausgesprochen.

Angesichts der katastrophalen Folgen eines Zusammenbruchs der US-Autoindustrie für das Land müsse der Staat Unterstützung leisten.

Zugleich brachten die Demokraten eine entsprechende Initiative in den Kongress ein, wie US-Medien am Montag (17.11.) berichteten. Über den Antrag solle vermutlich am Mittwoch erstmals abgestimmt werden. Zu den großen drei gefährdeten US-Autounternehmen gehört die Opel-Tochter General Motors (GM).


"Ein völliger Zusammenbruch der Autoindustrie wäre in dieser Art von Umfeld ein Desaster", sagte Obama in einem Interview mit dem TV-Sender CBS am Sonntag (16.11.). "Deshalb glaube ich, dass wir Unterstützung (...) leisten müssen." Dabei dürfe es sich aber nicht um «einen Blankoscheck» handeln.

Nach Vorstellungen der Demokraten im Kongress soll das Rettungspaket für die Autoindustrie ein Volumen von rund 25 Milliarden Dollar umfassen. Das Geld solle aus dem 700-Milliarden-Dollar-Paket zur Stabilisierung der Finanzmärkte abgezweigt werden, das der Kongress im Oktober verabschiedet hatte.

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