Öl-Preis weiter auf hohem Niveau

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Die Förderquotenanhebung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat am Mittwoch (15.6.) nicht zu einer grundlegenden Beruhigung an den Rohölmärkten geführt.

Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Mittag 55,51 US-Dollar. Das waren 51 Cent mehr als zu Handelsschluss am Dienstag in New York.

"Am Markt steht nicht das Angebot von Rohöl, sondern die Versorgung mit Ölnachprodukten wie Benzin und damit die Raffineriekapazität im Mittelpunkt des Interesses" sagte ein Händler. Vor diesem Hintergrund werde der Entwicklung der Lagerbestände in den USA derzeit ein höheres Augenmerk geschenkt.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird ihre offizielle Förderquote erwartungsgemäß ab Juli um 500.000 Barrel täglich auf 28 Millionen Barrel erhöhen. Das wurde am Mittwoch bei einem Treffen der OPEC-Ölminister in Wien bekannt. Ob die OPEC-Länder auch die Gesamtproduktion des Kartells ausweiten, war zunächst nicht bekannt. Zurzeit fördern die elf Mitgliedsländer des Kartells bereits mehr als 30 Millionen Barrel pro Tag.

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