Oktober-Absatz

BMW top, Mercedes flopp

Foto: BMW

BMW gewinnt bei seiner Jagd nach einem Absatzrekord an Fahrt. Dagegen bremsten im Oktober den Konkurrenten Daimler-Chrysler rückläufige Verkaufszahlen bei der Mercedes Car Group (Mercedes-Benz, smart, Maybach).

Bei BMW stieg die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,3 Prozent auf 94.120, wie das Unternehmen am Freitag (7.11.) in München mitteilte. Die Mercedes Car Group verkaufte hingegen weltweit 107.700 Autos - ein Minus von knapp einem Prozent. Beide Hersteller setzten jedoch in den ersten zehn Monaten 2003 knapp zwei Prozent weniger Fahrzeuge ab.

Aufwind gab es für den bayerischen Autobauer vor allem durch das neue 5er-Modell. Seit der Markteinführung Anfang Juli verkaufte BMW 36.970 Stück. Insgesamt verbuchte die Kernmarke BMW ein Absatzplus von 13,6 Prozent auf 79.680 Wagen. Dagegen stockte beim Mini erstmals seit der Markteinführung der Absatz. Im Vormonatsvergleich sanken die
Verkaufszahlen um 5,1 Prozent auf 14.440 Stück.

BMW: Zulassungs-Formfehler in Japan 2002

Ein BMW-Sprecher begründete dies mit dem hohen Vorjahresniveau. Wegen eines Formfehlers bei der nationalen Zulassung in Japan habe sich die dortigen Auslieferungen von September auf Oktober 2002 verschoben. Hinzu kam im Vorjahresmonat die Markteinführung für den Cooper S. in den USA. Von Januar bis Oktober wurden 120.080 Exemplare des Kleinwagens verkauft und damit 26,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr erwartet der Autohersteller beim Mini einen Absatz von rund 165.000 Fahrzeugen.

Mercedes: Zwei Prozent weniger Absatz im Oktober

In den ersten zehn Monaten lag der Absatz der Marke BMW mit 757.800 Autos um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. "Wir gehen davon aus, dass sich die Dynamik in den letzten beiden Monaten fortsetzt, so dass wir diese Lücke schließen können", sagte ein BMW-Sprecher.

Die Mercedes Car Group verkaufte von Januar bis Oktober weltweit 1,022 Millionen Fahrzeuge und lag damit knapp zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. In den USA und Asien wurden Rekordmarken erreicht. In Deutschland wurden allerdings im Oktober knapp zwei Prozent weniger Autos der Nobelmarke Mercedes-Benz verkauft (30.200), wie Daimler-Chrysler am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Absatz des Kleinwagens smart ging im Zehn-Monats-Vergleich um ein Prozent auf 103.400 Fahrzeuge zurück.

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