07/2013 Lancia Thema 8.32 Auto der Woche Lancia
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Villa d'Este 2015, BMW Concorso d'Eleganza
IAA 1987 47 Bilder

Neue Oldtimer ab 2016

H-Kennzeichen für BMW M3, Audi 80 & Co.

Jedes Jahr wächst der Club der altehrwürdigen Automobile, die ein H-Kennzeichen erhalten. Hier die Oldtimer ab 2016, inklusive Kuriositäten, wie ein Geländewagen von Lamborghini.

H-Kennzeichen bedeutet Pauschal-Steuer

Im Alter wird das Leben nicht zwangsweise ruhiger. Das weiß jeder, der die rüstigen Rentner vom Stammtisch in der Eckkneipe kennt. An den Oldtimer-Stammtisch gesellen sich ab 2016 jedenfalls einige Automobile, die mit ruhiger Gangart wenig am Hut haben. Darunter ein paar Porsche-Modelle, der BMW E30 M3 und der Aston Martin V8 Zagato.

Aber auch ganz kleine Oldtimer gibt es, wie etwa den Fiat Uno oder den Seat Marbella. Wir haben uns auf die Suche nach den Autos begeben, die sich ab dem nächsten Jahr mit einem H-Kennzeichen schmücken dürfen. Wirklich lohnenswert ist das aber nicht in jedem Fall. Wir klären für welchen Ü30er sich die Anmeldung als Oldtimer lohnt.

Zunächst nochmal die Fakten: Um ein Oldie zu werden, muss die Erstzulassung des Fahrzeugs mindestens 30 Jahre zurückliegen. Außerdem muss sich der Wagen weitestgehend im Originalzustand befinden. Modifikationen, die in den ersten zehn Lebensjahren des Autos vorgenommen wurden, werden meist trotzdem zugelassen. Im Einzelfall entscheidet der zuständige TÜV-Gutachter. Ist ein H-Kennzeichen erst einmal erteilt, wird das gute Stück mit einer Jahres-Pauschale von 192 Euro besteuert und darf ohne Einschränkung bewegt werden.

Zudem kann man dank des neuen H-Kennzeichens auch von einer günstigeren Versicherung profitieren. Zwar gibt es diese je nach Versicherungsgesellschaft auch schon für jüngere Autos, doch bei einem H-Kennzeichen-geadelten Fahrzeug werden oft noch günstigere Tarife gewährt.

Druck im Kessel muss schon sein

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass es sich nicht für jeden potentiellen Kandidaten lohnt den Extra-Buchstaben aufs Nummernschild zu stanzen. Nehmen wir zum Beispiel einen Seat Marbella oder die vierte Generation des Ford Escort. Beide Modelle haben jetzt nicht übermäßig viel Tinte auf dem Füller, sprich: Sie haben recht kleine Motoren mit wenig Hubraum.

Bei der Pauschal-Besteuerung würden die jährlichen Kosten also steigen, ohne dass sich ein nennenswerter Vorteil aus der Ummeldung ergibt. Es sei denn, man hat ein merkwürdiges Faible für den Buchstaben "H".

Finanziell lohnt also nur dann die Eintragung als automobiles Kulturgut, wenn die jährliche Steuer ohnehin über 192 Euro liegt. Das dürfte ab 2016 beispielsweise beim kuriosen Geländewagen Lamborghini LM002 der Fall sein, der den V12 aus dem Countach QV beherbergt. In diesem konkreten Fall steht die Steuerersparnis allerdings einem Spritverbrauch von rund 50 Litern auf 100 Kilometer gegenüber. Insofern auch irgendwie pillepalle.

In unserer Bildergalerie haben wir schon jetzt für Sie die Autos zusammengetragen, die im kommenden Jahr endlich zur Ü30-Party dürfen. Und seien Sie versichert, die nächste Oldtimer-Generation könnte spannender kaum zusammengesetzt sein.

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