Foto: OMV

OMV meldet fette Gewinne

Der österreichische Energiekonzern OMV hat 2007 auch dank des hohen Ölpreises den bisher größten Gewinn der Unternehmensgeschichte gemacht. Der Nettogewinn legte um acht Prozent auf 1,649 Milliarden Euro zu, teilte das Unternehmen am Dienstag (26.2.) mit.

Das Ergebnis vor Steuern und Abgaben (EBIT) wuchs im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 2,184 Milliarden Euro, der Umsatz steigerte sich um sechs Prozent auf 20,042 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich um etwa 6.500, insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr 33.665 Menschen bei dem Öl- und Gasriesen.

Das meiste Geld hatte OMV nach Angaben einer Sprecherin unter anderem bei der Erdöl- und Gasförderung verdient: "Natürlich spielt der hohe Ölpreis auch eine Rolle." Diese Gewinne würden jedoch teilweise vom schwachen Dollar - der Währung, in der Öl gehandelt wird - wieder eingeschränkt. Schwerpunkte für 2008 sind nach OMV- Angaben ein Kosteneinsparungsprogramm und Restrukturierungs- und Modernisierungsmaßnahmen des rumänischen Tochterunternehmens Petrom.

OMV ist am ungarischen Energieunternehmen MOL und an der Bayernoil Raffinerie GmbH beteiligt. Die OMV ist auch federführend bei der Planung der Nabucco-Gaspipeline, die ab 2013 Gas vom Kaspischen Meer, dem Nahen und Mittleren Osten nach Europa bringt. Ziel des etwa fünf Milliarden Euro teuren Projekts ist es auch, die Abhängigkeit Europas von russischem Gas zu verringern.

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