Opel

1.500 Jobs zuviel

Foto: dpa

Den Opel-Mitarbeitern steht ein heißer Herbst bevor. GM-Europa-Präsident Carl-Peter Forster erwartet einen "harten Arbeitskampf", mag Streiks "nicht mehr ausschließen".

Es geht zwar nicht um die kolportierte Schließung des unlängst erst mit Milliarden-Aufwand modernisierten Opel-Stammwerks Rüsselsheim oder der Saab-Fabrik im schwedischen Trollhättan, denn beide Produktionsstätten sollen im Hinblick auf laufende und kommende Modelle erhalten bleiben.

Es müssen aber Arbeitsplätze abgebaut werden. Rüsselsheim, das nur zur Hälfte ausgelastet ist, habe die schlechteste Kostenstruktur aller europäischen GM-Werke und eine komplette Schicht Mitarbeiter zuviel an Bord. Auf dem Spiel stehen in Rüsselsheim, wo die Kosten im Vergleich zum Opel-Werk Eisenach rund 30 Prozent höher liegen, 1.200 Jobs. Und in Bochum, wo eine neue Pressanlage installiert wurde, sind 300 Stellen überflüssig geworden.

Auch die Zahl der 3.200 Saab-Werker sei wegen der geringen Auslastung in Trollhättan zu hoch. Allerdings wird selbst die Kostenstruktur bei Saab deutlich günstiger eingeschätzt als die des Rüsselsheimer Werks.

General Motors will innerhalb der nächsten 60 Tage ein Sanierungskonzept vorlegen und fordert von Saab eine neue Modellstrategie.

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