Opel

2003 endet mit dickem Minus

Der deutsche GM-Ableger hat 2003 einen Betriebsverlust von 384 Millionen Euro eingefahren. Im Vorjahr hatte das Minus 227 Millionen Euro betragen.

Dennoch will der Autohersteller in diesem Jahr wieder in die schwarzen Zahlen kommen. "Wir halten an dem Ziel fest, Opel profitabel zu machen", sagte Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster in Rüsselsheim. Die amerikanische Muttergesellschaft General Motors (GM) werde 2004 in Europa Gewinn machen. "Die Adam Opel AG wird dazu einen signifikanten Beitrag leisten." Näher beziffern wollt Forster diesen Beitrag aber nicht. Der Umsatz sank im abgelaufenen Jahr von 14,9 auf 13,9 Milliarden Euro.

Belastet wurde die Bilanz durch die starke Kaufzurückhaltung der deutschen Kunden, die anhaltende Rabattschlacht sowie negative Wechselkurseinflüsse im dreistelligen Millionen Euro-Bereich, berichtete der Vorstandschef.

Das 2001 gestartete Restrukturierungsprogramm "Olympia" sei erfolgreich. So sparte der Rüsselsheimer Autobauer 2003 nach eigenen Angaben rund 212 Millionen Euro bei Material-, Struktur- und Personalkosten ein. Zudem belastete eine komplizierte Rechnungslegung innerhalb des GM-Konzerns die Opel-Bilanz übermäßig. "Das Ergebnis der Adam Opel AG spiegelt nicht den Erfolg der Marke Opel in Europa wieder", sagte Forster. Im kommenden Jahr werde Opel daher keine Jahresbilanz als deutsche Aktiengesellschaft mehr vorlegen. Dann würden nur noch die Daten für GM Europe veröffentlicht.

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